Lübbens Stadtväter haben eine weiße Weste
Überprüfung auf Stasi-Tätigkeit durch Kommission abgeschlossen / Nur in einem Fall Anhörung
Lübben Lübbens Stadtväter haben eine weiße Weste. Sie haben keine Spitzeldienste für die Staatssicherheit der DDR geleistet.
Der Lübbener, der als Gefängnisseelsorger in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Luckau-Duben arbeitet, leitete die Kommission, die die Ergebnisse der Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR auswertete. Die Lübbener Stadtverordneten selbst hatten die Überprüfung auf eine eventuelle Stasi-Tätigkeit beschlossen – allerdings schon Ende des Jahres 2010.
Ein Jahr später tagte dann erstmals die Kommission, in der Vertreter aller vier Fraktionen der Lübbener Stadtverordnetenversammlung saßen, wie der Stadtverordnetenvorsteher Joachim Kohlick (CDU) sagt. Solange habe es gedauert, bis alle Stadtverordneten ihre Unterlagen eingereicht hätten.
22 Namen seien laut Heide durch die Stasi-Unterlagenbehörde überprüft worden. In einem Fall sei eine Anhörung nötig gewesen. „Doch weder die Aktenlage noch das Gespräch mit dem Betroffenen geben Anlass zu der Annahme, dass dieser Spitzeldienste geleistet hat“, erklärt der Pfarrer.
Für die Kommission sei dieser Sachverhalt abgeschlossen, solange sich keine neuen Erkenntnisse ergeben.
Die Unterlagen sollen dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv zur Aufbewahrung angeboten werden. Ob es einen „Persilschein“ für die Überprüften gebe, wie Lübbens Bürgermeister Lothar Bretterbauer (CDU) wissen wollte, wolle Ernst-Günter Heide prüfen. „Jeder in den einzelnen Fraktionen weiß aber, wer von uns zur Anhörung eingeladen wurde.“
Extras zum Artikel
Schlagworte zum Artikel:
Artikel Teilen:
Artikel-Aktualisierungen:
Erstellt am: 07. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 07. Februar 2012, 08:52 Uhr
Autor: asd1

Jüngste Kommentare
Zu diesem Artikel sind noch keine Beiträge vorhanden