Lübbener Umgehungsstraße sorgt für Konfrontationskurs
Scharfe Töne bei Grünen-Debatte / Hofreiter: Bund hat wenig Geld für viele Projekte
Lübben „Das muss man sich sehr, sehr gut überlegen“, diesen Satz hat Anton Hofreiter (Die Grünen) am gestrigen Freitagabend in Lübben mehrmals gesagt. Gemeint war die Lübbener Umgehungsstraße, und gestützt war die Warnung des Vorsitzenden des Bundesverkehrsausschusses auf viele Argumente.
Als jedoch Bürgermeister Lothar Bretterbauer (CDU) mahnte: „Wir sind hier nicht im Bundestag“ und die ganz alltäglichen Probleme vor Ort mit nicht enden wollenden Holztransporten, im Stau steckenden Rettungsfahrzeugen und der Bedeutung des Status Erholungsortes für die Lübbener, die mit Tourismus ihr Geld verdienen, schilderte, prallten die Meinungen knallhart aufeinander. Touristisch wichtig sei ja nun nicht nur der Erholungsort, sondern auch der Naturraum bei Lehnigksberg, entgegnete beispielsweise Grünen-Kreisvorsitzender Andreas Rieger, und der Erholungswert werde auch geschmälert durch ein derart massives Bauwerk. Das Problem, kristallisierte sich an einigen Punkten deutlich heraus, ist der Schwerlastverkehr. Arnulf Weingardt, Lübbener und Naturschützer, wünschte sich jedenfalls inständig einen Gott, „der sagt: ,Leute, das relativ billige Massengut Holz kommt ab heute nicht mehr über die Straße, sondern über die Schiene hierher.'“
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Erstellt am: 22. Oktober 2011, 00:00 Uhr
Geändert am: 22. Oktober 2011, 11:28 Uhr
Autor: is

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