13. März 2010, 00:00 Uhr

Lübbener Spreebrücke soll in drei Monaten freigegeben werden

Neumann: Rückstand wird verkürzt

Lübben Die Lübbener Spreebrücke soll in drei Monaten wieder benutzbar sein. Wie der zuständige Fachbereichsleiter der Stadt Lübben, Frank Neumann, während der jüngsten Sitzung des Lübbener Bauausschusses sagte, werde der Fertigstellungstermin zu 95 Prozent eingehalten.

Das Widerlager West der Spreebrücke wurde von den Bauarbeitern gegossen und muss nun bis Mitte nächster Woche abbinden. Foto: jpr Foto: jpr
Am 18. Juni soll die Brücke für den Verkehr freigegeben werden.

Problematisch könne es dann werden, wenn die große Platte zwischen den beiden Ufern gegossen werde und es in dieser Zeit drei Wochen lang regne. „Dann muss über geeignete Maßnahmen nachgedacht werden“, sagte Neumann.

Seit Ende vergangenen Jahres hatte der Brückenbau wegen der frostigen Temperaturen geruht (die RUNDSCHAU berichtete). Seit dem 24. Februar wird dem Bauamtsleiter zufolge weitergearbeitet.

„Der Frost im Boden ist noch immer eine Herausforderung für die Bauarbeiter“, sagte er. Dennoch werde der durch die Winterpause entstandene Rückstand bis zur Fertigstellung der Brücke um zweieinhalb Wochen verkürzt. Auch, weil samstags und bei voller Ausnutzung des Tageslichts gebaut werde.

Zudem soll parallel auf beiden Uferseiten gearbeitet werden. Die Widerlager auf beiden Seiten der Spree seien inzwischen gegossen. Am 22. März soll mit der Schalung der Brückenplatte begonnen werden. Eine Spezialfirma sei damit beauftragt worden. Die Schalungsarbeiten würden rund sechs Wochen dauern.

Frühestens Ende April könnten die Bauleute weiterarbeiten. „Ich gehe davon aus, dass der Brückenbau in drei Monaten realisiert ist“, sagte Frank Neumann. Nach der Fertigstellung und der Freigabe müsse noch saubergemacht werden, was den Verkehr aber nicht beeinträchtigen werde. Andreas Staindl

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Erstellt am: 13. März 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 13. März 2010, 01:37 Uhr
Autor: Andreas Staindl

Andreas Staindl

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