Spreewald-Schule veranstaltet Sportfest gegen Fremdenfeindlichkeit
Lübben
Das diesjährige Projekt der Spreewald-Schule gegen Rechtsradikalismus und Ausländerfeindlichkeit hat passenderweise im „Stadion der Völkerfreundschaft“ stattgefunden. Dort traten die Lübbener Schüler gemeinsam mit polnischen Jugendlichen bei Sportspielen an.
Die Fußballer von Grün-Weiß Lübben trainierten mit den Lübbener, Potsdamer und Wolsztyner Schülern. Foto: Michael Schulz Foto: Michael Schulz
„Fair geht vor“, lautete das Motto des Sportfestes der Lübbener Spreewald-Schule am Donnerstag. Doch damit war nicht nur gemeint, dass die Schüler zu keinen fiesen Tricks greifen sollen, um sich einen sportlichen Vorteil zu verschaffen. Vielmehr handelte es sich um ein Integrationssportfest. Neben Schülern einer Potsdamer Schule waren Gymnasiasten aus Lübbens polnischer Partnerstadt Wolsztyn angereist. Gemeinsam sollten sie einen Vormittag lang über Landesgrenzen hinweg in gemischten Mannschaften den Umgang miteinander lernen.
„Jedes Jahr veranstalten wir ein Projekt, das sich gegen Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit richtet“, sagte Lehrerin Martina Eisenhammer über die Idee des Sportfestes.
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