Lübbener Feuerwehr rückt zur Deponie Ratsvorwerk aus
Lübben Wegen einer leichten Rauchentwicklung ist die Lübbener Feuerwehr am gestrigen Donnerstagvormittag zur Deponie nach Ratsvorwerk ausgerückt. Wenige Minuten später war der Einsatz jedoch bereits wieder beendet: Ein Brand hatte sich nicht entwickelt, auch Glutnester wurden nicht entdeckt.
12.03.2010
Bernhard Schindler Archivfoto: tw
„Wahrscheinlich war ein Feuerwerkskörper die Ursache“, vermutet Bernhard Schindler, der Vorsteher des Kommunalen Abfallentsorgungsverbandes Niederlausitz (KAEV). „Im Müll kann ja alles mögliche drin sein“, sagt er. Der Abfall werde in einem Schredder zunächst grob zerkleinert, „und durch die intensive Reibung kann sich der Feuerwerkskörper entzündet haben“. So könnte die Rauchentwicklung entstanden sein. Nachdem die Feuerwehrleute gestern Vormittag keinen Brand entdeckten, suchten sie das Gelände mit einer Wärmebildkamera ab, um mögliche Glutnester zu erkennen. Sie fanden aber keine, bestätigt Schindler erleichtert. An der Deponie werde zurzeit gebaut, erklärt er weiter. „Die neuen Anlagenteile haben wir aber noch nicht übernommen.“ Das sei ein weiterer Grund gewesen, die Feuerwehr vorsichtshalber zu rufen.
„Wir wollten nicht, dass möglicherweise noch Probleme wegen Verantwortlichkeiten entstehen“, begründet Schindler einen weiteren Aspekt der Absicherung. „Wir sind froh, dass die Sache einen guten Verlauf genommen hat.“ Ingvil Schirling
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