Das teilt die Gewerkschaft in einer Presseinformation mit.

Verhandlungsführer Ivo Litschke dazu: „Seit 2004 gab es für das Gros der Beschäftigten in den Asklepios Fachkliniken keine Tariferhöhungen mehr.“ Ver.di fordert 15 Prozent mehr Gehalt und einen Tarifvertrag, der sich am Branchenniveau orientiere.

Ein erstes Angebot hat die Gewerkschaft abgelehnt. Litschke: „Wir sehen darin keine Basis für Verhandlungen. Unsere Forderungen wurden nicht einmal ansatzweise berücksichtigt.“

Überrascht zeigt sich dazu Rudi Schmidt, bei Asklepios Konzernbereichsleiter Unternehmenskommunikation. „Wir hatten im Juli einen Tarifvertrag in Stadtroda unterschrieben und im Herbst verlängert. Diesen haben wir auch in Brandenburg angeboten.“ Warum Ver.di ihn ablehnte, sei dem Unternehmen bisher noch nicht mitgeteilt worden. „Das wollen wir jetzt herausfinden.“

Unterdessen hat Ver.di Asklepios aufgefordert, bis 29. Februar „ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen“, heißt es in der Mitteilung weiter. Ob die Tarifverhandlungen – wie laut Ver.di mit den Arbeitgebern vereinbart – am 9. März fortgesetzt werden, entscheide die Tarifkommission nach einer Bewertung dieses Angebotes. „Die Beschäftigten sind jedenfalls fest entschlossen, für ihren Tarifvertrag zu kämpfen“, heißt es in der Mitteilung.

Bei der Asklepios Fachkliniken Brandenburg handelt es sich um die 2006 verkauften ehemaligen Landeskliniken mit den Standorten Brandenburg an der Havel, Lübben und Teupitz.