Gymnasiasten thematisieren Armut und Gewalt in Guatemala
Lübben
Beim Hoffest des Lübbener Paul-Gerhardt-Gymnasiums sind die Ergebnisse der Projektwoche präsentiert worden. Mit dabei waren Robert Dommel und seine Mitstreiter, die ein 70-minütiges Hörspiel über Guatemala aufnahmen.
Eine Woche harter Arbeit liegt hinter Robert Dommel und seiner Projektgruppe. Gerade sitzen die Zwölfklässler vor ihren Laptops im Paul-Gerhardt-Gymnasium und brennen ihr selbst produziertes Hörspiel auf CD. Beim Hoffest des Gymnasiums, das am Abend dieses Tages stattfindet, wollen sie es möglichst oft verkaufen. Das komplette Geld soll für Entwicklungsarbeit in Lateinamerika genutzt werden.
„Das ist bitter nötig“, sagt Robert. Er selbst hat im vergangenen Sommer in Guatemala für ein gemeinnütziges Projekt gearbeitet. Er sei schockiert gewesen von den Lebenszuständen. Deshalb habe er das Land in den Mittelpunkt des Hörspiels gestellt. Robert: „Ich will die Leute dafür sensibilisieren, dass es nicht allen Menschen finanziell so gut geht, wie uns Deutschen.“
Das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Mitschülerin Eileen Ulbrich. Die Geschichte dreht sich um Juan, einen jungen Erwachsenen, der sich als Kleinkrimineller durchschlägt.
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