DRK-Ortsverband in Lieberose als Leuchtturm
Rotkreuzler suchen Exponate für das Museum in Luckenwalde
Lieberose Die Lieberoser Ortsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes hat jüngst im örtlichen Mehrgenerationenhaus mit einer Jahresversammlung Bilanz gezogen und neue Arbeitspläne geschmiedet. Zudem hatte sich der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Fläming Spreewald, Harald-Albert Swik, zur Stippvisite angekündigt.
Harald-Albert Swik sparte so auch nicht mit Lob für die „Wahnsinns-Kraftveranstaltung, die Sie hier in Lieberose für Andere auf die Beine stellen“. Der Ortsverein sei „einer der Leuchttürme“ im Landkreis Dahme-Spreewald.
Laut Swik gebe es aber auch keinen Landkreis in Brandenburg, der die Mehrgenerationenarbeit so umfangreich fördere. „Das hat aber auch gute Gründe. Denn wir wollen hier ordentliche Grundlagen schaffen, dass das Älter werden auch Spaß macht.“
Die von den Lieberoser Rotkreuzlern geforderte neue Unterkunft sei vom Präsidium „als Fernziel erkannt, aber es sind leider keine Wunder möglich, da müssen alle beteiligten an einen Tisch“.
Bei einem Überblick über über die Tätigkeiten des DRK ging Harald-Albert Swik besonders auf die beiden Sondereinsatzgruppen im Hinblick auf die Eröffnung des BER ein. „Wollen wir hoffen, dass da nie etwas passiert.“ Bei allen Verpflichtungen wollen die ehrenamtlichen Helfer das Feiern nicht vergessen. 1863 wurde das Internationale Komitee des DRK gegründet, ein Jahr darauf der Fläming-Spreewälder Verband. Somit stehen gleich zwei 150er-Jubiläen ins Haus.
Im Mai soll das aufgepeppte DRK-Museum in Luckenwalde eröffnet werden. „Dafür sind wir noch auf der Suche nach Exponaten“, ruft Swik auf. „Falls jemand aus den vergangenen 50 Jahren noch Rotkreuz-Sachen im Kämmerchen hat, dann bitte schnell damit in die Ortsvereine, die kümmern sich dann um die bestmögliche Behandlung.“
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Erstellt am: 02. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 02. Februar 2012, 11:06 Uhr
Autor: Von Jens Golombek

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