Carneval Club Görlsdorf feiert Jubiläumssession und lädt echte Silberhochzeitspaare ein
Seit 25 Jahren heißt es „Görlsdorf – hopp hopp!“
Görlsdorf Aus einer kleinen Fastnachtsgruppe, die als „Goldene Gans“ auftrat, ist vor 25 Jahren der Carneval Club Görlsdorf entstanden. Seitdem lässt das närrische Völkchen des Luckauer Ortsteils Jahr für Jahr die fünfte Jahreszeit zu einem Erlebnis werden. Für die Jubiläumssession haben sie sich für Silberhochzeitspaare eine besondere Überraschung ausgedacht.
Mit ihrem Mann Eduard hatte die Görlsdorferin 1984 einen Karneval in Oybin miterlebt und so war die Idee geboren: „Das machen wir bei uns in Görlsdorf auch.“ Die Clique namens „Goldene Gans“ zog mit und so gab es erste karnevalistische Einlagen zur Fastnacht. „Doch wir hatten wenig Ahnung und suchten Hilfe“, erinnert sich Carola Kölling.
Diese fanden sie beim Golßener Carneval Club. „Hartmut Quiel stellte den Kontakt her und diesen pflegen wir noch heute“, erzählt die Präsidentin. Viel gelernt und so manches abgeschaut hätten sich die Görlsdorfer Karnevals-Anfänger damals. Die Golßener schlugen auch den Schlachtruf vor. „Wir wollten nicht ‚Helau‘ oder ‚Alaaf‘ rufen, das klingt so nach Abklatsch. Weil Görlsdorf eine eigene Kaltlblutpferdezucht hatte, passte ‚hopp, hopp‘“, erläutert Carola Kölling.
Am 15. September 1986 wurde der Carneval Club Görsldorf von den Familien Borch, Jander, Kerger, Kölling, Lungwitz, Schultchen, Stephan und Urban sowie dem Gastwirt Felix Nowak gegründet. Die erste offizielle Session starteten sie 1986/87. Doch bis dahin war noch vieles zu erledigen. Die Funkengardenkostüme erwarben die Görlsdorfer vom Golßener Verein. Für den Elferrat setzte sich Kerstin Schulz an die Nähmaschine und fertigte die elf Schärpen sowie elf schmucke Ratskappen aus Filz. „Wir waren stolz, so etwas zu besitzen, denn zu kaufen gab es für den Karneval zu DDR-Zeiten nichts“, denkt Carola Kölling zurück. Bis heute liegt die Dekoration der Turnhalle für die Veranstaltungen in den geschickten Händen von Kerstin Schulz.
So lange die Grundschule im Ort existierte, sei der Nachwuchs für die Funken von dort gekommen. Inzwischen müsse der Verein in den Nachbargemeinden auf die Suche nach tanzbegeisterten Fünkchen gehen „um den Karneval in unserer Region nicht einschlafen zu lassen“, so die Präsidentin. Sie tanzen aktuell in drei Garden – der „Kindergarde“ (7-11 Jahre), der „Jugendgarde“ (12-14 Jahre) und den „Funken“ (ab 15 Jahre). Insgesamt zähle der Verein 32 aktive Mitglieder, die im Elferrat, im Männer- und Frauenballett, als Schatzmeister und Organisatoren mitwirken. Dazu kämen 20 helfende Mitglieder, zu denen alle unter 18 Jahren gehörten. Viel Herzblut, Ideenreichtum und unzählige Stunden ihrer Freizeit investierten Aktive und Unterstützer des Karnevals seit Jahren. „Dafür danke ich ihnen ebenso, wie den Sponsoren für die finanziellen Zuwendungen“, betont Präsidentin Kölling.
Fast so lange, wie der Club existiert, besteht die Tradition des Seniorenkarnevals. Dieser habe viele treue Anhänger, „manche haben seit 23 Jahren keine Veranstaltung ausgelassen.“ Vor dem Programm am Sonntag serviere der Club den Senioren Kaffee und dazu frische Pfannkuchen aus der Schlabendorfer Bäckerei.
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Am Samstag, dem 11. Februar, beginnt um 19.30 Uhr die Jubiläumsveranstaltung des CCG. Karten gibt es ab dem 6. Februar, 18 Uhr, bei Familie Kerger im Parkweg 45 in Görlsdorf. Der Seniorenkarneval beginnt am Sonntag, dem 12. Februar, um 15 Uhr mit dem traditionellen Kaffeeklatsch. Anmeldungen dafür nehmen Irene Lehmann unter Telefon: 03544/4254 und Christel Wienig, Telefon: 03544/4230 entgegen.
Am Samstag, dem 11. Februar, beginnt um 19.30 Uhr die Jubiläumsveranstaltung des CCG. Karten gibt es ab dem 6. Februar, 18 Uhr, bei Familie Kerger im Parkweg 45 in Görlsdorf. Der Seniorenkarneval beginnt am Sonntag, dem 12. Februar, um 15 Uhr mit dem traditionellen Kaffeeklatsch. Anmeldungen dafür nehmen Irene Lehmann unter Telefon: 03544/4254 und Christel Wienig, Telefon: 03544/4230 entgegen.
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Erstellt am: 07. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 07. Februar 2012, 08:56 Uhr
Autor: Von Birgit Keilbach

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