Pfarrer Hans-Christoph Höck steht im hinteren Teil der Steinkirchener Dorfkirche, der im Jahr 1952 wieder eingeweiht wurde. Foto: J. Preiß Foto: J. Preiß

Erst nachdem die Dreifaltigkeitskirche, die hinter der Paul-Gerhardt-Kirche stand, 1945 zerbombt wurde, brauchten die Steinkirche ihre ganze Kirche wieder. "Es gibt keine Bilder von diesem Raum damals, aber er muss ganz schön runtergekommen gewesen sein", sagt Pfarrer Hans-Christoph Höck. Die Steinkirchener sanierten ihre Kirche damals aus eigenen Kräften. Die Einweihung des hinteren Teils jährt sich nun zum 60. Mal. Am Sonntag wird dieses Ereignis mit einem Festgottesdienst gefeiert.

Zu diesem Anlass hat sich die Kirche in ein kleines Museum verwandelt. Konfirmationsbilder aus den 60er Jahren, alte Urkunden, Hochzeitsfotos haben die Steinkirchener zusammengetragen. "Wer noch alte Fotos, Aufzeichnungen oder Geschichten von der Dorfkirche kennt oder besitzt, kann diese gern vorbeibringen", sagt Pfarrer Höck.

Der Festgottesdienst am Sonntag, 1. April, in der Dorfkirche Steinkirchen beginnt 14 Uhr. Anschließend wird im Gasthaus Burglehn bei Kaffee und Kuchen gefeiert.