02. Januar 2008, 00:00 Uhr

„Freibeuter der Spree“ feierten im Reha-Zentrum

In das größte Piratenschiff, das Lübben je gesehen hatte, verwandelte sich die Wandelhalle und Cafeteria des Reha-Zentrums in der Silvesternacht. „Freibeuter der Spree“ feierten dort bis in die Morgenstunden. 350 Gäste genossen die liebevolle Ausgestaltung und begrüßten das neue Jahr in der Südseeidylle unter geflaggten Segeln direkt neben einem aus Bast geflochtenen Gefängnis.

Freibeuterin Beate Seewald und Pirat Jan Bücher feierten mit Silvester ein ganz persönliches Jubiläum. Während sie vor zehn Jahren miteinander tanzten, sprang der Funke über.Perfekt bis auf die kleinsten Details war die Piraten-Party zum Jahreswechsel im Lübbener Reha-Zentrum ausgestattet. Hier Marketing-Verantwortliche Beate Seewald im Gespräch mit Irma und Peter Poulsen, Stammgäste der Feier. Foto: Frank Selbitz
„Die Warteliste für eine Silvesterkarte in der Reha-Klinik ist lang“, sagte Jan Bücher. Erneut konnten nicht alle Kartenwünsche erfüllt werden. Zwar bedauerte der Geschäftsführer dies, „doch bei 350 Gästen ist die Kapazitätsgrenze für eine gemütliche Feier, in fast familiärer Atmosphäre erreicht“. Gleichzeitig freute er sich „über die Qualität, die unsere Feiern haben“.
Diese lag beispielsweise im Detail. Ob die freundliche Bedienung – Schüler des Lübbener Paul-Gerhardt-Gymnasiums waren engagiert und mit Piratenkleidung ausstaffiert worden – oder das perfekte Outfit von Kapitän Bücher und Freibeuter-Braut Beate Seewald: Es stimmte alles.
„Für uns ist die heutige Party ein Jubiläum in großer Familie“, so Beate Seewald, die für das Marketing der Klinik verantwortlich zeichnet. „Schließlich ist die Liebe zwischen uns beiden vor genau zehn Jahren auf der Silvesterfeier entbrannt“, so Beate Seewald. „Tags darauf stand es schon in der RUNDSCHAU.“
Nachdem das reichliche Büffet gestürmt war, ließen sich die Piraten-Gäste nicht lange bitten, als die ersten Takte der Musik auf Deck lockten. DJ „Olli“ und die Berliner Band „Schwarz auf Weiß“ sorgten für beste Stimmung. Brisante Leckerbissen bereiteten einen zusätzlichen Augenschmaus.
„Shalina, die türkische Braut“ fesselte mit ihrem verlockenden Bauchtanz vor allem die Blicke der männlichen Piraten. Einige der in die Jahre gekommenen Freibeuter erinnerten sich aus diesem Anlass an so manchen Piratenstreich ihrer Jugend, ließ Peter Poulsen durchblicken. Ehefrau Irmas Blicke wanderten da schon zu dem aus Bast geflochtenen Südsee-Gefängnis, in dem sie eine sichere Bleibe für ihren Piraten vermutete.
„Eine tolle Stimmung, jedes Jahr wieder“, lobte der Lübbener Winfried Hille, der mit seiner Frau zu den Stammgästen der Silvesterfeier in der Reha-Klinik gehört.
„Die Gesundheit steht natürlich im Mittelpunkt eines Klinikbetriebs, doch dazu gehört selbstverständlich das maßvolle Feiern“, blickte Beate Seewald in die Zukunft. „Feiern für Gäste und Lübbener auszurichten, gehört ab 2008 zum erweiterten Angebot“, umriss sie ein neues Standbein des Klinikums. „Damit wollen wir als regionaler Arbeitgeber nicht nur Arbeitsplätze sichern, sondern auch, wie 2007, neue schaffen.“
Das hörten die Partygäste gern und hofften bereits am Neujahrsmorgen auf eine neue tolle Idee zu Silvester 2008. „Wiederkommen werden wir auf jeden Fall – wenn wir Karten bekommen“, waren sich die Ilse-See-Piraten aus Großkoschen einig.
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Erstellt am: 02. Januar 2008, 00:00 Uhr
Geändert am: 02. Januar 2008, 01:37 Uhr
Autor: Von Frank Selbitz

Von Frank Selbitz

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