Lübben Die Lübbener Stadtverordneten haben die Verwaltung beauftragt, einen Maßnahme-Finanzierungs-Katalog für das geplante „Wasserreich Spree“ zu erarbeiten. Damit folgten sie einstimmig einem Vorschlag der Fraktion Pro Lübben. Die drückt bei dem Millionenprojekt aufs Gaspedal und schreibt ihm existenzielle Bedeutung für Tourismus und Mittelstand der Stadt zu.
18.03.2010
So könnte das Besucherzentrum Wasserreich Spree in Lübben von innen aussehen. Darin soll der Verlauf der Spree von der Quelle bis zur Mündung gezeigt werden. Archivfoto: leisureworkgroup
Bedeutung für Tourismus
„Wir haben mit dem ,Wasserreich Spree' eine phantastische Idee vor uns liegen“, sagte Frank Selbitz, Fraktionsvorsitzender von Pro Lübben. Es soll als „WelcomeCenter“ des Spreewalds gestaltet werden. Es sei von existenzieller Bedeutung für das heimische Tourismusgewerbe sowie den ortsansässigen Mittelstand. Jedoch hätten die bisherigen Gespräche zur Finanzierung und Betreibung mit Partnern wie dem Landkreis Dahme-Spreewald nicht den erhofften Erfolg gebracht.
„Ende dieses Jahres müssen wir sagen: Jawohl, die Realisierung des Projektes ist machbar. Oder wir müssen wohlüberdacht und nach Abwägung der Gründe ,Nein' sagen“, so Selbitz. Um fraktionsübergreifend gemeinsam eine Entscheidung treffen zu können, sei der geforderte Katalog über die Finanzierung und Planung die Grundlage, erklärte er.
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