18. Februar 2010, 00:00 Uhr

Nachwuchs drängt in Golßener Kinderfeuerwehr

Vorbereitung auf Zwergenmarsch in Eichwalde im April

Golßen Die Golßener Kidsfeuerwehr ist beim Nachwuchs gefragt. „Das Interesse der Kinder an der Feuerwehr ist sehr groß“, sagte Stefanie Hannemann während der Jahreshauptversammlung der freiwilligen Feuerwehr in Golßen.

„Bleibt das so, müssen wir eine Warteliste einrichten.“

Der Leiterin der Kidsfeuerwehr zufolge engagieren sich derzeit sieben Jungen und fünf Mädchen zwischen fünf und elf Jahren in ihrer Gruppe. „Zwei von ihnen“, erzählte sie, „wechseln demnächst in die Jugendfeuerwehr. Sie üben dort teilweise schon mit.“

Die Kidsfeuerwehr in Golßen gibt es seit etwa 18 Monaten. Sie trifft sich ein Mal pro Monat jeweils am Samstagvormittag. Die Knirpse würden spielerisch an die Feuerwehr herangeführt, aber auch über Gefahren in verschiedenen Bereichen aufgeklärt und zudem beispielsweise über die Arbeit der Polizei informiert, so die Leiterin.

Der Nachwuchs hatte im vergangenen Jahr gleich bei der ersten Teilnahme den Zwergenmarsch des Landkreises Dahme-Spreewald gewonnen. „Dass wir als Sieger aller 16 Mannschaften hervorgehen, war nicht unbedingt zu erwarten“, so Stefanie Hannemann. Am 24. April in Eichwalde will der Golßener Feuerwehrnachwuchs seinen Titel verteidigen. „Wir haben mit der Vorbereitung begonnen“, sagte die Leitern.

Sie plant mit den Kindern ein weiteres Vorhaben. „Wir wollen uns gefährliche Spielplätze in Golßen anschauen.“

Daniel Brost leitet die Golßener Jugendfeuerwehr, die derzeit sechs Jungen zählt. „Wir konkurrieren mit anderen Vereinen in Golßen“, erzählte der Jugendwart. „Außerdem verlassen uns Mitglieder wegen schulischer Ausbildung in anderen Orten.“ Vier junge Leute haben die Jugendwehr im vergangenen Jahr verlassen. Mit Jan Hönicke ist ein junger Mann in die aktive Wehr gewechselt. Die Jugendfeuerwehr ist ebenso erfolgreich. „Wir sind ganz überraschend Sieger der Herbstübung des Amtes Golßener Land im vergangenen Jahr geworden“, sagte Daniel Brost. Andreas Staindl
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Erstellt am: 18. Februar 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 18. Februar 2010, 10:46 Uhr
Autor: Andreas Staindl

Andreas Staindl

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