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Luckau/Dahme

Martin Rothfuß ist neuer Jugendwart im Golßener Landh h

Feuerwehrmann Martin Rothfuß ist neuer Amtsjugendwart im Amt Golßener Land. Der 23-Jährige aus Golßen löst den Altgolßener Dietmar Lahfeld ab, der acht Jahre an der Spitze der Jugendwehren des Amtes stand und jetzt als Stellvertreter den Jugendwart unterstützt.

14.02.2007
Martin Rothfuß ist neuer Jugendwart im Golßener Landh <br> h
Martin Rothfuß will junge Leute für die Feuerwehr gewinnen.f
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Foto: Andreas Staindl
„Ich bin froh über die Hilfe“, sagt Rothfuß, „denn ich muss doch in ziemlich große Fußstapfen treten.“ Der neue Amtsjugendwart wurde von den Jugendwarten des Amtes gewählt. Dabei setzte sich der 23-Jährige gegen Tino Strauch aus Landwehr durch.
Während der sich schon einige Zeit als Vize-Jugendwart der Golßener Ortswehr engagiert, hatte Rothfuß bisher keine offizielle Funktion, unterstützte allerdings die Jugendwehr.
Martin Rothfuß ist seit dem Jahr 1997 in der Feuerwehr, damals in der Jugendwehr seines Heimatortes Altgolßen: „Dort wurden Leute gebraucht und da habe ich halt mitgemacht“, sagt er. Allerdings habe er bald gemerkt: „Wer ein richtiger Feuerwehrmann werden will, darf nicht nur für Wettkämpfe üben. Dort ist vor allem der Löschangriff gefragt, Feuerwehr ist aber weit mehr.“
Rothfuß sagt, dass er beispielsweise vom Atemschutz inklusive der dazugehörigen Ausrüstung während seiner Zeit in der Jugendwehr wenig erfahren habe. „Wenn Jugendliche in die aktive Wehr aufrücken, ist aber eine gute Ausbildung gefragt.“
Der 23-Jährige will dafür sorgen. Er strebt beispielsweise gemeinsame Dienste einzelner Jugendwehren an, damit alle Jungen und Mädchen an moderner Technik ausgebildet würden. „So lässt sich der Nachwuchs sicher noch stärker für die Feuerwehr begeistern“, hofft Rothfuß. „Wenn die jungen Leute erst einmal in der Berufsausbildung sind oder Familie haben, ist es zu spät.“

Ausbildung in den alten Ländern
Er selbst ist nach der zehnten Klasse in die alten Bundesländer gegangen und hat dort eine Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker absolviert. „Technik fasziniert mich auch in der Feuerwehr“, sagt der Amtsjugendwart. Während seiner Lehrzeit hatte er sich einer freiwilligen Feuerwehr im Westen angeschlossen. „Eine sehr schöne Zeit“, sagt Rothfuß, „ich habe dort viel gelernt.“ Den Funkerlehrgang sowie den Lehrgang zum Maschinisten habe er schon erfolgreich absolviert, in diesem Jahr sollen zwei Lehrgänge für Jugendwarte folgen. „Ich will so viel wie möglich lernen“, erklärt er. „Nur so kann ich im Ernstfall optimal helfen und vielleicht Leben retten.“

Feuerwehrmann aus Leidenschaft
Martin Rothfuß sagt, dass er Feuerwehrmann aus Leidenschaft ist und sein Herz an der Feuerwehr hängt: „Ich will helfen und retten.“ Seit dem Jahr 2004 ist der 23-Jährige wieder in seiner Heimatregion, arbeitet bei einem Getränkehersteller in Baruth und engagiert sich in der Freiwilligen Feuerwehr Golßen. „Wir müssen stärker um Nachwuchs für die Feuerwehr werben“, sagt Rothfuß. „Etwa mit Info-Ständen bei Festen, aber auch mit attraktiven Veranstaltungen.“ Für den 5. Mai kündigt er eine gemeinsame Frühjahrsübung aller Jugendwehren des Amtes in Glienig an.
Von Andreas Staindl
 
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