11. Februar 2009, 00:00 Uhr

Hoffen auf zusätzliche Parkplätze an der Waldbühne

Die Projekte verursachen Kosten, die nicht allein von den Eintrittsgeldern, den Mitgliedsbeiträgen des Fördervereins und von Sponsorengeldern bestritten werden können. Heideblicks Bürgermeister Bodo Lott (parteilos) kennt die Probleme der Kultureinrichtung im Wald.

Fred Bauer engagiert sich für die Waldbühne. Fotos: Uta Schmidt
„Wir könnten dort noch viel mehr Publikum haben, wenn mehr Parkplätze vorhanden wären“, sagt er. „Wir haben deshalb schon entsprechende Pläne im Blick, konnten diese aber noch nicht umsetzen, weil erst die Grundstückfragen geklärt sein müssen.“ Das Flurstück vor der Waldbühne, das sich ideal zum Ausbau eigne, befinde sich noch in Privatbesitz. „Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr bei der Klärung einen großen Schritt weiterkommen“, so Bodo Lott. Er hat zudem die Wiederbelebung der massiven Gebäude auf dem Gelände im Blick, die sich als Pension und Gaststätte bestens eigenen würden. Fördermittel aus dem Leader-Programm könnten sogar fließen. Auch zur Bauförderung einer Bühne für die Künstler habe der Bürgermeister schon eine Idee. „Hier könnte uns die Sparkassenstiftung unter die Arme greifen“, sagt Bodo Lott. 16 Veranstaltungen stehen zwischen März und Oktober 2009 im Programm. „Wir erwarten wieder viele Besucher“, sagt Fred Bauer, der Vizevorsitzende des Fördervereins „Kultur im Wald“. Um die Anlage, auf der bis zu 1000 Zuschauer Platz finden können, mit Engagement und Sachverstand betreiben zu können, wurde im April 2006 der Förderverein aus der Taufe gehoben. „Wir sind jetzt 14 Mitglieder und wollen eine rege Veranstaltungstätigkeit auf die Beine stellen“, sagt Bauer. Seit 2006 würden jährlich 3000 bis 4000 Gäste gezählt. Bauer hofft, in diesem Jahr die 5000er-Marke knacken zu können. Das Programm 2009 verspricht einen Operettennachmittag, einen Boogie- und Blues-Abend sowie einen Band-Contest, der schon zum sechsten Mal stattfindet. „Acht Bands haben sich bereits für den 13. Juni angemeldet.“ Die Siegergruppe dürfe dann am 6. September bei „Rock im Wald“ aufspielen, so Bauer. „Wir wollen immer wieder Neulingen die Chance zum professionellen Auftritt geben.“ Ein „gewagter Versuch“ ist zudem für den 1. Juli geplant. Erstmals laden die Veranstalter zum „Sommerkarneval“ auf die Waldbühne ein. Acht Karnevalclubs in Brandenburg - unter ihnen die Luckauer und Görlsdorfer – wurden bereits eingeladen. „Wir haben auch negative Erfahrungen machen müssen“, so Fred Bauer zum Veranstaltungsreigen seit 2006. Theateraufführungen und Diskos seien nicht so gut angenommen worden. „Kino unter Sternen“ dagegen sei immer ein Magnet. usch
Extras zum Artikel
Artikel Teilen:
Artikel-Aktualisierungen:

Erstellt am: 11. Februar 2009, 00:00 Uhr
Geändert am: 11. Februar 2009, 01:31 Uhr
Autor: usch

usch

Jüngste Kommentare

Zu diesem Artikel sind noch keine Beiträge vorhanden
Kommentar hinzufügen

Noch kein Passwort? Hier registrieren