19. September 2011, 00:00 Uhr

Gehrener wandern auf den Spuren von Markgraf Gero

Besucher begeben sich auf Spuren von Markgraf Gero

Gehren Kleine Bäche bahnen sich ihren Weg unter den Füßen der Wandersleute. Der Regen hält am Sonntagnachmittag an. Dennoch wagen sich fast 30 Leute an die zweistündige Sagenwanderung durch die Gehrener Berge.

Der Luckauer Werner Pohle wagt sich auf der alten Rodelbahn an eine Abfahrt. Foto: Henry Blumroth/blu1 Foto: Henry Blumroth/blu1
Dennoch wagen sich fast 30 Leute an die zweistündige Sagenwanderung durch die Gehrener Berge. Burgfräulein Elvira Herzog und Antje Roloff empfangen die Gäste. An der alten Rodelbahn, die 1952 errichtet wurde, stoppt die Gruppe zum ersten Mal. Werner Pohle setzt sich auf einen Schlitten und lässt die Bahn auf Rollen zum Leben erwecken. Über den Kirchsteig, der den Gehrenern früher als Weg zum Gotteshaus nach Walddrehna diente, geht es tiefer in den Wald. „1810 ist unsere Kirche abgebrannt“, weiß Gehrens Ortsvorsteher Klaus Seide.

An einem alten Marktwagen stärkt sich die Gruppe. Musiker Jürgen Förster aus Wüstermarke tritt aus dem Wald und singt den kleinen und großen Forschern ein Ständchen. Der Luckauer Fotograf Knuth Reinhardt erinnert sich am Königsberg an seine Zeiten als Wintersportler. „Damals gab es hier eine Schanze. Ich bin mehr als 14 Meter gesprungen.“ Denny Neumann alias Markgraf Gero vom Paseriner Verein „Ardenwen – Theater zu Pferde“ führt die Gruppe hoch zu Ross vorbei an seinem früheren Herrschaftssitz – der Burg Jarina. „Sagenhaft, was wir heute alles dazu lernen konnten“, sagt Barbara Oberüber aus Luckau.
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Erstellt am: 19. September 2011, 00:00 Uhr
Geändert am: 19. September 2011, 09:40 Uhr
Autor: blu1

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