Samstag | 4. Februar | 18:33 Uhr
Such Icon

 
 
Schrift  
Luckau/Dahme

Gehren und Golßen im Halbdunkel schnell

Walddrehna. Gehrens Feuerwehrfrauen haben den Flutlichtpokal vor den Mannschaften aus Walddrehna und Schlepzig gewonnen. Die Feuerwehrmänner aus Golßen setzten sich vor Schlepzig und Wüstermarke durch. Zehn Männer- und drei Frauenmannschaften hatten sich beteiligt.

02.05.2007
Gehren und Golßen <br> im Halbdunkel schnell
Rein mit dem Saugschlauch ins Wasserbecken. Auch unter Flutlicht sitzen die Handgriffe der Feuerwehrleute.
Foto: Andreas Staindl
Waltersdorf und Golßen feierten laut Veranstalter ihre Flutlichtpokal-Premiere.
Der Feuerwehrverein Walddrehna hatte zum siebenten Mal zu diesem nächtlichen Spektakel eingeladen: ein Löschangriff unter Flutlicht. Nur spärlich leuchteten die Strahler die Wettkampfbahn auf dem Fußballplatz aus. Die Männer und Frauen am Strahlrohr waren von ihren Kameraden und den Zuschauern nur zu erahnen. Einzig der Freudenschrei und der aufsteigende Wasserstrahl in den nächtlichen Himmel verkündeten den erfolgreichen Löschangriff.
Der nächtliche Wettkampf sei einst aus einer Laune heraus entstanden. „Der Spaß ist uns wichtig“, sagt Vereinschef Karsten Döcke. Dennoch: „Wir sind schon ehrgeizig“, sagt Anika Neumann, „sonst bräuchten wir ja gar nicht erst zu starten.“
Dass ihre Schlepziger Mannschaft etwas langsamer war als Gehren und Walddrehna, fand die 22-Jährige nicht so schlimm. „Wir haben unser Bestes gegeben“, sagte sie. Am Flutlicht habe es nicht gelegen, dass es nicht zum Sieg gereicht hat, so Anika Neumann. „Das Licht ist kein Problem.“ Für die junge Schlepzigerin war der Flutlichtpokallauf „eine gute Möglichkeit, für Wettkämpfe zu üben“, erklärte die 22-Jährige. Durch Arbeit und Studium gebe es nur wenige Gelegenheiten. „Beim Flutlichtpokal ist der Druck nicht so groß wie bei Ausscheiden“, sagte die Gehrenerin Silvia Bär.
Für ihre Mitstreiterin aus der Siegermannschaft, Annett Seide, war der Löschangriff bei spärlichem Licht allerdings schon schwierig. «Das Kuppeln beispielsweise ist nicht leicht im Halbdunkeln» , erklärte sie. Silvia Bär ergänzte: „Man kann von der Tragkraftspritze nicht bis zur Zieleinrichtung gucken und sieht damit nicht, ob die Kameradinnen ihre Handgriffe schon erledigt haben.“ Aber Spaß mache der Flutlichtpokallauf, sagte die Gehrenerin.
Zum zweiten Mal beteiligte sich eine Mannschaft der Werksfeuerwehr von Tropical Islands. Walddrehnas Ortswehrführer Frank Trappe hatte seine Kollegen vom spritzigen Vergnügen begeistert. „Eine schöne Abwechslung“, sagte Ronny Schaarschmidt, „auch wenn wir den Löschangriff nicht extra üben.“ Ohnehin seien die Kameraden des Tropenparadieses auch in ihren Heimatwehren aktiv. Und sie sind ehrgeizig: „Blamieren wollen wir uns beim Flutlichtpokal nicht“, sagte Ronny Schaarschmidt.
Andreas Staindl
 
Lesen Sie täglich mehr in der Lausitzer Rundschau oder werden Sie ePaper-Abonnent. Jetzt hier bestellen...
Video
   

 
Jüngste Kommentare
Zu diesem Artikel sind noch keine Beiträge vorhanden
Überschrift max. 70 Zeichen
grinsen zwinkern traurig
Meine Meinung
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein.

Benutzername  
Passwort  
     

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie haben noch keinen eigenen Account: Füllen Sie bitte die notwendigen Daten für eine Registrierung aus. Sie werden dann automatisch eingeloggt und ihr Beitrag wird gespeichert.

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern. Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!


gewünschter Benutzername:
gewünschtes Passwort:
Wiederholung Passwort:
Email:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Hauptstadt von den Niederlanden?: 
Was ist Twingly? Mehr über die Blog-Suche mit Twingly.
Such Icon