Juniorprofessor Dr. Robert Arlinghaus (r.) vom Leibnitz-Institut für Gewässerökonomie und Binnenfischerei sprach in Lübben beim ersten Fischereitag über den unterschätzten Angler sowie über Chancen und Risiken beim Fischbesatz. Foto: Peggy Kompalla
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Denn bislang, so gestehen es die Angler während der Veranstaltung selbst ein, gebe es kaum regelmäßige Kontrollen der Fischbestände, die auch wissenschaftlichen Maßstäben standhalten. Aber das sei eine Voraussetzung, um überhaupt den Erfolg des Fischbesatzes messen zu können, betonte Prof. Dr. Robert Arlinghaus vom Leibnitz-Institut für Gewässerökonomie und Binnenfischerei in Berlin. „Man muss sich messbare Ziele für den Besatz setzten und sie anhand von Fang- und Entnahmestatistiken auch kontrollieren“, sagte der Wissenschaftler. Ohne Kontrolle, so Arlinghaus, sollte auf den Besatz besser verzichtet werden. „Auch ist es manchmal angebracht, zwei oder drei Jahre ganz auf Besatz zu verzichten und dann die Auswirkungen zu überprüfen.“
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