18. Januar 2011, 00:00 Uhr

Drahnsdorfer Wehr freut sich auf neues Einsatzfahrzeug

Amt Golßener Land investiert 2011 in den Brandschutz und die Kinderbetreuung

Golßen . „Wir haben den Haushalt für das Amt Golßener Land gut hingekriegt“, sagt Kämmerin Sigrid Schliebner.

Die Drahnsdorfer Feuerwehr – hier beim Amtsausscheid – kann sich auf neue Technik freuen. Archivfoto: Andreas Staindl/asd1
Wie die Verwaltungsmitarbeiterin erklärt, sei der Haushalt mit seinen knapp 3,3 Millionen Einnahmen und auch Ausgaben ausgeglichen. Der größte Posten im Haushalt sei der für die laufende Verwaltungstätigkeit mit 2,9 Millionen Euro.

Die Amtsumlage sei mit 45,56 Prozent stabil. Insgesamt zahlten die Gemeinden Steinreich, Drahnsdorf und Kasel-Golzig sowie die Stadt Golßen 1,46 Millionen Euro und sichern damit die Investitionen für den Amtsbereich mit seinen insgesamt 4589 Einwohnern.

Die vorrangigen Investitionen sind laut Schliebner für den Brandschutz in den amtsangehörenden Gemeinden vorgesehen - eine Pflichtaufgabe der Verwaltung. So seien 125 000 Euro für ein neues Löschfahrzeug der Drahnsdorfer Wehr eingestellt. »Wir haben dazu 60 000 Euro Fördermittel beim Land beantragt.« Für die Feuerwehr in Krossen soll ein Mannschaftstransportfahrzeug angeschafft werden, um die Freiwilligen an die anderen Wehr-Standorte fahren zu können. 26 000 Euro sind dafür eingestellt. Das Bohren eines neuen Löschbrunnens in Hohendorf schlägt mit 16 000 Euro zu Buche und der Tausch neuer Funkgeräte weitere 30 000 Euro. Dabei sei aber das Amt nicht Herr des Verfahrens. »Bislang gibt es im Land Brandenburg noch keine Entscheidung, welche Technik denn favorisiert werden soll«, sagt Sigrid Schliebner.

Um die Verwaltung mit neuer PC-Technik und dazu gehörender Software auf den neuesten Stand zu bringen, sind 17 000 Euro veranschlagt. »Im Kitabereich sollen in diesem Jahr 12 000 Euro investiert werden«, so die Kämmerin weiter. So sollen für den Kindergarten ein Trampolin, Sonnensegel und Balancierbalken gekauft werden, für die Kita eine Nestschaukel und für den Hort soll ein Kletterturm die Spiel- und Sportmöglichkeiten ergänzen.

»Bei der Erarbeitung des Etas in der Verwaltung haben wir uns auf Pflichtaufgeben verständigt«, so die Kämmerin. Damit müsse der Rotstift nie so heftig angesetzt werden. Freiwillige Aufgaben entfallen lediglich auf die Partnerschaftsarbeit mit der Gemeinde Siedlec in Polen. Mit 6000 Euro sei das ein sehr kleiner Posten. Gabriele Bernhardt

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Erstellt am: 18. Januar 2011, 00:00 Uhr
Geändert am: 18. Januar 2011, 10:18 Uhr
Autor: Gabriele Bernhardt

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