Bornsdorfer kämpfen um Jugendtreff
Haus am Sportplatz soll renoviert werden / Finanzierung noch offen
Bornsdorf Das Haus auf dem Bornsdorfer Sportplatz soll nicht verfallen. Vor allem Jugendliche und Freizeitsportler sollen in dem Gebäude einen eigenen Treffpunkt erhalten.
Viele junge und erwachsene Bornsdorfer hätten in das Gebäude viele Stunden freiwilliger Arbeit gesteckt, blickte Ortsvorsteherin Christa Wilks zurück. „Einer der beiden Räume konnte dadurch für Dorffeste und Sportveranstaltungen genutzt werden“, sagte sie. Jetzt gehe es darum, den Raum, der bislang noch unausgebaut ist, ebenfalls wieder herzurichten und mit Leben zu füllen. Davon sollen insbesondere die jungen Bornsdorfer profitieren. „Die Jugend hat sonst nichts“, nannte die Ortsvorsteherin den Grund für den Wunsch.
Einfach werde der Erhalt des potenziellen Treffpunktes am Sportplatz sicher nicht, gab sie zu bedenken. Die Ortsvorsteherin erinnerte daran, dass es künftig kein Geld mehr aus dem Kreishaushalt für die Jugendarbeit geben wird. Neben der Renovierung des Raumes im Bornsdorfer Sportplatzgebäude müssten auch die sanitären Anlangen erneuert und die Elektrik überprüft werden, ergänzte sie.
Dennoch war Christa Wilks zuversichtlich. Die Sanierung des Hauses sei nicht aussichtslos, hatte Heideblicks stellvertretender Bürgermeister Frank Deutschmann der Ortsvorsteherin mitgeteilt. Dafür müsse ein neuer Nutzungsvertrag abgeschlossen werden, um die Investition auch langfristig zu rechtfertigen. In den kommenden Wochen will die Bornsdorfer Ortsvorsteherin Kostenvoranschläge einholen. „Dann werden wir gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung prüfen, ob das Vorhaben möglich ist“, kündigte Christa Wilks an.
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Erstellt am: 03. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 03. Februar 2012, 10:19 Uhr
Autor: Henry Blumroth/blu1

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