Aufwandsentschädigung für Feuerwehr-Einsätze
4000 Euro werden dafür im Jahr 2011 im Amtshaushalt Golßener Land bereit gestellt
Golßen Einen entsprechenden Vorschlag der Golßener Wehr für die Zahlung einer Aufwandsentschädigung hatten die Mitglieder des Amtsausschusses in ihrer November-Sitzung diskutiert. Je angefangener Einsatzstunde könne diese Entschädigung acht oder fünf Euro betragen, so die Vorstellung der Feuerwehrleute.
Die Golßener Wehr übernahm die Initiative, da sie im Amtsbereich die meisten Einsätze fährt und sich diese Zahl stetig erhöht. In diesem Jahr waren es nach Angaben des stellvertretenden Ortswehrführers Ronny Schulz bis Mitte November bereits 54 Einsätze. Insgesamt würden im Amtsbereich rund 70 Einsätze pro Jahr von den freiwilligen Feuerwehren gefahren. Die Feuerwehrleute schlugen außerdem vor, die Auszahlung der Aufwandsentschädigung an eine regelmäßige Teilnahme an Ausbildungen und Übungen zu koppeln. Damit soll die Qualität der im Einsatz zu erbringenden Leistungen gefördert werden.
Die Mitglieder des Amtsausschusses folgten dem Vorschlag des Vorsitzenden Lars Kolan, pro Jahr einen Festbetrag im Haushalt dafür einzuplanen. Die Abrechnung soll anhand der Buchführung über die Zahl der Einsätze und Beteiligten in jeder Wehr des Amtsbereiches erfolgen. Die Details werden in einer Satzung geregelt, die in den nächsten Monaten von der Amtsverwaltung zu erarbeiten ist. Ergänzend dazu schlug Amtsdirektorin Ursula Schadow vor, 1000 Euro jährlich für die Ehrung von aktiven Einsatzkräften, die langjährig ihren ehrenamtlichen Dienst in der freiwilligen Feuerwehr versehen, zu verwenden.
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Erstellt am: 17. Dezember 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 17. Dezember 2010, 11:17 Uhr
Autor: B. Keilbach/bkh1

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