21. März 2011, 00:00 Uhr

21 Golßener auf dem Weg zum Gruppenführer

Frauen und Männer lernen Kuppeln kennen / Vierter Ausbildungstag am Gerätehaus

Golßen Noch herrschen ein paar Unstimmigkeiten über die Kommandos. Doch die 21 Teilnehmer der Feuerwehr-Grundausbildung im Amt Golßener Land lernen schnell dazu.

21 Feuerwehrleute nehmen an der Schulung zum Gruppenführer teil. Foto: H. Blumroth/blu1 Foto: H. Blumroth/blu1
Nach ihrem vierten Schulungstag am Sonnabend wissen die Frauen und Männer aus Ortsteilen genau, wie und wo Wasser zum Löschen entnommen werden kann.

„Saugleitung zu Wasser“, so das Kommando, wenn die Sauglängen unter der genauen Beobachtung der Ausbilder richtig verbunden wurden. Gut 2000 Liter Wasser können nun pro Sekunde durch die Schläuche fließen. Doch noch müssen sich die Feuerwehrleute mit der Trockenübung an Schlauch und Wasserhydrant begnügen. „In zwei Wochen werden wir einen Einsatz unter realen Bedingungen fahren“, kündigt Nico Schumann, stellvertretender Amtsbrandmeister, an.

Jeden Tag würden neue Schwerpunkte in der Qualifizierung gesetzt, erklärt Mike Jezierski. Gemeinsam mit Golßens Jugendwart Daniel Brost habe der Glieniger Ortswehrführer die Ausbildungstage ins Leben gerufen. Nachdem an den vergangenen drei Übungstagen theoretische Kenntnisse Hauptgewicht der Lerneinheiten waren, gehe es nun immer mehr in Richtung Praxis, so Brost. Es sei dabei wichtig, dass neben den beiden festen Ausbildern auch Gruppenführer aus den Ortswehren den Unterricht verstärken, sagt der Wehrchef aus Glienig. „Wir haben in unseren Ortswehren viele Leute mit hohem Ausbildungsstand. Jeder hat seine speziellen Stärken, die für eine hohe Unterrichtsqualität sorgen“, erläutert Daniel Brost das Konzept.

„Leider gibt es noch immer Ortswehren, die keine ausgebildeten Gruppenführer haben“, sagt der Jugendwart. „Allein in den vergangenen Jahren hat sich viel verändert. Wir haben ein neues Brandschutzgesetz, neue Dienstvorschriften, und auch die Technik entwickelt sich weiter“, mahnt der Golßener. Marvin Pietrzok ist seit zwei Jahren Feuerwehrmann in Jetsch. „Ich kann immer noch dazu lernen“, sagt der 18-Jährige. Auch der Altgolßener Marco Miecke weiß um die Wichtigkeit der Ausbildung. „Es ist wichtig, dass wir praktisch lernen und nicht nur in Büchern lesen“, so der 16-Jährige.
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Erstellt am: 21. März 2011, 00:00 Uhr
Geändert am: 21. März 2011, 10:56 Uhr
Autor: blu1

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