14. Juni 2011, 00:00 Uhr

Wiednitzer kehren in die 2. Bundesliga zurück

Henrik Krumbholz und Sascha Michala krönten ihre Saisonleistung am Samstag in Baden-Württemberg

Wiednitz Henrik Krumbholz und Sascha Michala spielten in der Sachsenoberliga der Männer im Radball in dieser Saison als Team Wiednitz 1. Diese Stellung als Nummer 1 haben sie jetzt mit dem Aufstieg in die 2.

Hinter den Teams aus Waldrems und Hechtsheim belegten Sascha Michala (v.r.) und Henrik Krumbholz den 3. Turnierplatz. Foto: Klaus Zschech Foto: Klaus Zschech
Bundesliga eindrucksvoll bestätigt.

Mit Superlativen sollte im Allgemeinen vorsichtig umgegangen werden, aber bei den beiden Radballern ist der Begriff Traumpaar im sportlichen Sinne durchaus gerechtfertigt. Beruflich in Dresden bzw. Berlin eingebunden ist für die beiden Radballer ein kontinuierliches Training nur schwer zu realisieren. Beide nutzen aber jede sich bietende Gelegenheit, um als Mannschaft gut dazustehen. Verfolgen wir nun ihren Weg in die 2. Bundesliga, so muss festgestellt werden, dass das in der nun abgeschlossenen Saison bestens gelungen ist. In der Sachsenoberliga lief es für die beiden Wiednitzer von Spieltag zu Spieltag erfolgreicher. So konnten sie sich am sechsten und letzten Spieltag den zweiten Platz in der Abschlusstabelle sichern. Damit war die Qualifikation zu den Aufstiegsspielen für die 2. Bundesliga erreicht. Am 28. Mai gewannen Henrik und Sascha mit zwölf Punkten in der Gruppe 2 vor dem RSV Großkoschen IV und dem RC Lostau. Damit hatten sie die Finalrunde erreicht und mussten sich gegen Mannschaften des RSV Waldrems, RV Hechtsheim, RCG Hahndorf, RMSV Klein-Gerau und RC Worfelden bewähren. Am Pfingst-Samstag war die Stunde der Wahrheit in Waldrems (Baden-Württemberg). Drei Siege sollten zum Erreichen der 2. Bundesliga genügen. Im ersten Spiel gegen Hechtsheim mussten die Wiednitzer eine 4:8-Niederlage einstecken. Das weckte den Ehrgeiz bei Henrik und Sascha. Ihr zweites Spiel gegen Hahndorf gewannen sie 5:4. Im dritten Spiel bescherten sie dem Duo aus Klein-Gerau beim 7:1 eine herbe Niederlage. Die 2. Bundesliga war in greifbarer Nähe. Henrik und Sascha zeigten im vierten Spiel gegen Worfelden ihr Können und gewannen verdient mit 8:4. Dadurch konnten sie relativ gelassen die 2:6-Niederlage gegen Waldrems hinnehmen. Drei Siege sollten tatsächlich reichen um hinter Waldrems (15 Punkte) und Hechtsheim (12) mit 9 Zählern den 3. Platz in der Tageswertung dieser Gruppe zu belegen und damit einen Aufstiegsplatz zu erkämpfen.
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Erstellt am: 14. Juni 2011, 00:00 Uhr
Geändert am: 14. Juni 2011, 04:40 Uhr
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