Viel Streicheleinheiten für Alpakas
Erstmals luden die beiden Züchter Angela Pötschick und Mario Wiesner zum Hoffest ein
Weißkollm Die Kamerun-Schafe waren einfach zu laut. Deshalb entschlossen sich Angela Pötschick und Mario Wiesner im Jahre 2007 für das Züchten einer „leiseren“ Tierart.
Heute würden Angela Pötschick und Mario Wiesner jedoch genauer hinschauen, bevor sie Alpakas kaufen. „Wir waren damals ziemlich unerfahren. Uns fehlte die Praxis. Deshalb haben wir auch an einem Einsteigerseminar für das Züchten und die Pflege dieser kamelartigen Tiere teilgenommen“, blickt Angela Pötschick zurück. Inzwischen haben bereits zehn Alpakas in Weißkollm ein neues Zuhause gefunden. Ein Jungtier, auch Cria genannt, wurde bereits geboren. Und Angela Pötschick hat sogar das Spinnen gelernt. Denn aus der gekämmten Tierwolle, die im Vergleich zu Seide und Kaschmir bei der Qualität an dritter Stelle steht, lassen sich wärmende Socken oder auch andere Kleidungsstücke, wie Decken, die auch für Allergiker geeignet sind, herstellen. „Das Handwerk ist cool. Man muss sich nur darauf einlassen und etwas Geduld haben“, erklärt die 42-Jährige, die demnächst auch Trekking-Touren mit ihren Alpakas anbieten und ihren Bestand auf insgesamt 20 Tiere erweitern möchte. Von ihren Plänen und bereits Geschaffenem konnten sich Besucher am Sonntag beim ersten Hoffest im Mittelweg 20 ein Bild machen. Neben einem Handwerkermarkt, bei dem auch die Vorbereitung und anschließende Verarbeitung von Alpakawolle per Hand dargestellt wurde, standen natürlich die Tiere selbst im Mittelpunkt. Für die gab es reichlich Streicheleinheiten.
Extras zum Artikel
Schlagworte zum Artikel:
Artikel Teilen:
Artikel-Aktualisierungen:
Erstellt am: 28. Juni 2011, 00:00 Uhr
Geändert am: 28. Juni 2011, 08:51 Uhr
Autor: Von Silke Richter

Jüngste Kommentare
Zu diesem Artikel sind noch keine Beiträge vorhanden