23. April 2011, 00:00 Uhr
Verein präsentiert zum Naturmarkt seine Regionalgeld-Pläne
Zahlungsmittel „Lausitzer“ wird vorgestellt
Görlitz
Der Görlitzer Verein für regionale Wirtschaftsförderung ist mit seinen Plänen für die Einführung eines Regionalgeldes auf der Zielgeraden. Über den Stand der Dinge kann man sich am Sonnabend beim Naturmarkt des Biospärenreservates Oberlausitz-Niederschlesien in Wartha bei Guttau informieren.
Dort wird der Verein, dessen regionales Zahlungsmittel „Lausitzer“ heißen soll, sich mit einem Informationsstand präsentieren. Er sucht auch hier nach weiteren Mitstreitern. „Wertvoll wären für uns Unterstützer aus Kommunen, regionalen Banken und nicht zuletzt natürlich aktive Mitglieder“, sagt der stellvertretende Vereinsvorsitzende Thomas Hempel aus Schlegel bei Zittau. Derzeit seien beim vor zwei Jahren gegründeten Verein als Interessenten gut 180 Personen beziehungsweise Firmen registriert. Der „Lausitzer“ folgt dem Gedanken des Regionalgeldes, mit dessen Hilfe regionale Wirtschaftskreisläufe gestärkt werden sollen. Es handelt sich gewissermaßen um ein Zweit-Zahlungsmittel, auf das sich Geschäftsinhaber und Privatleute freiwillig einigen können. In Sachsen gibt es so etwa schon den „Zschopautaler“, im Fläming den „Steintaler“ und rund ums bayerische Rosenheim den „Chiemgauer“. Für seinen „Lausitzer“ hat der Verein für regionale Wirtschaftsentwicklung die gesamte sächsische und brandenburgische Lausitz im Blick. Laut Thomas Hempel ist es aber wahrscheinlich, dass das System zunächst lokal startet.
Naturmarkt in Wartha am Sonnabend, 30. April von 9 bis 16 Uhr,
www.lausitzer.net
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