Nachdenken über Umgang mit Künstlern
Vortrag von Erich Busse über Kunst zur Zeit der Nazi-Diktatur
Hoyerswerda Der jüngste Vortragsabend im Hoyerswerdaer Kunstverein stellte eindrücklich das Spannungsfeld der Kunstentwicklung im 20. Jahrhundert vor.
Erich Busse konfrontierte seine Zuschauer auch mit Arbeiten jener Künstler, die dem Ungeist der Hitlerzeit folgten. Krieg wurde ebenso verharmlost wie Morde an Mitmenschen anderer Rassen, Völker, Glaubensformen und Lebensweisen. Verständlich daher, dass Bilder von wanderden Völkern wie Sinti und Roma, die Otto Mueller (1874-1930) schuf, verpönt und verboten wurden. Der Vortrag stellte jene Epoche in ihrer ganzen Tragik, Verwirrung und Verführung vor und regte Nachdenken an über Umgang mit Kunst und Künstlern, die Erich Busse als Mahner und Seher in die Zukunft sah.
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Erstellt am: 04. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 04. Februar 2012, 03:40 Uhr
Autor: Martin Schmidt

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