08. Februar 2012, 00:00 Uhr

Kirchenmusiker bieten attraktives Programmjahr

Hoyerswerda Die Johanneskirche in Hoyerswerda hat sich in diesem Jahr besonders viel vorgenommen, denn das Jahr 2012 steht ganz im Zeichen der Kirchenmusik. Ziel sei, ein Konzept zu schaffen, das viele Aktive, also Sänger und Interpreten mit einbeziehe, sagte Kantor Johannes Leue.

Gleichzeitig müsse man die Zuhörer mit einbeziehen und daran denken, dass sie von der Musik etwas mitnehmen sollten.

Eine ganz wichtige Veranstaltung ist für den 5. April (Gründonnerstag), wenn in der Johanneskirche ab 19.30 Uhr das Stabat mater des böhmischen Komponisten Anton Dvorak aufgeführt wird. Es ist ein Oratorium, bei dem die Neue Lausitzer Philharmonie und der Bach-Chor Görlitz mitwirken. In der Komposition besingt die Gottesmutter Maria ihren Schmerz um den gekreuzigten Christus.

Weitere musikalische Höhepunkte sind im Dezember geplant. Gleich drei Aufführungen widmen sich dem 70. Todestag von Jochen Klepper, einem der bedeutendsten kirchenmusikalischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Er starb am 11. Dezember 1942. Klepper war mit einer Jüdin verheiratet und nahm sich aus Furcht vor der drohenden Deportation während der NS-Terrorherrschaft gemeinsam mit seiner Frau das Leben. Am 9. Dezember wird in der Johanneskirche in Hoyerswerda während des Gottesdienstes ein musikalisches Lebensbild von Klepper aufgeführt. Weitere Veranstaltungen zu Klepper sind am 11. Dezember in Klitten und am 16. Dezember in Ruhland geplant.

Weitere Programmpunkte in diesem Jahr sind unter anderem am 6. April (Karfreitag) in der Johanneskirche mit der Musik zur Sterbestunde, am 24. Juni das Johannessingen ebenfalls in der Johanneskirche und am 6. Oktober ein musikalisches Projekt unter dem Titel: „Reformatio – Wo will Gott hin?“

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Erstellt am: 08. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 08. Februar 2012, 03:24 Uhr
Autor: fll1

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