Thomas Reimann erklärt Margitta Faßl die Hochhaus-Pläne. Foto: M. Kolodziej
Im Zwölf-Meter-Umkreis um diesen „Laptopper“ soll W-Lan-Empfang möglich sein, sagt der Bildhauer Thomas Reimann, den die Wohnungsgesellschaft mit den Entwürfen zur Umgestaltung des Hauses sowie der Freifläche betraut hat. Das Gebäude soll künftig als Konrad-Zuse-Haus an den Computer-Pionier erinnern, der in Hoyerswerda sein Abitur abgelegt hat. Kernstück dabei ist die Umgestaltung der Balkone. Die neuen Aluminium-Brüstungen werden an der Abriss- Seite auch um die Ecke gezogen. Zudem werden Licht-Emitter-Dioden an der Konstruktion nachts wie Computer-Lämpchen blinken. Das Haus soll Betrachter an den 1941 von Zuse gemeinsam mit Helmut Schreyer gebauten Z3 denken lassen, der als erster funktionstüchtiger Computer der Welt gilt. An der Stirnseite ist zudem in 25 Metern Höhe noch eine Fenster-Installation vorgesehen, aus der ein Zuse-Bildnis auf den „Laptopper“ schauen soll.
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