Ein starkes Dorf in einer idyllischen Landschaft
Nirgendwo in Steinitz wirkt es irgendwie eng. Die Straßen sind breit. In der Spreestraße ist links und rechts viel Platz bis zu den Gehöften, ehe sich der Ort langsam in die Teichlandschaft hin öffnet. Es ist die Strecke, die viele der Radtouristen fahren, die durch Steinitz kommen. Manch einer kehrt im Lindeneck ein, andere machen schon mal eine Pause am neuen Rastplatz am Schlossteich.
Die Natur ist eben überall ganz nah in Steinitz. Vor allem an den beiden Exklaven Kolbitz und Neu-Steinitz, wo nur Radfahrer eben mal durchfahren. Mit dem Auto fährt man hier als Fremder nur gezielt hin – zum Beispiel, um eine der Firmen zu besuchen oder eine Ferienwohnung anzusteuern – und fällt dann eben auch auf.
Schilder für die Ortsteile?Doch Steinitz ist ein freundliches Dorf mit einer funktionierenden Dorfgemeinschaft. Auf Schritt und Tritt ist zu sehen, was sie kann. Noch vor dem Zusammengehen mit den anderen Orten zur Einheitsgemeinde Lohsa schaffte man es nach der Wende, Straßen zu asphaltieren, Laternen zu stellen. Alt-Bürgermeister Johannes Gano zollt man für das Geleistete heute noch viel Respekt. Bereits vor vier Jahrzehnten konnte sich das Dorf, das eigentlich zum Kirchspiel Königswartha gehört, einen idyllisch gelegenen Friedhof mit kleiner Trauerhalle am Ortsrand schaffen.
Erstellt am: 24. Oktober 2008, 00:00 Uhr
Geändert am: 09. November 2008, 16:26 Uhr
Autor: Von Uwe Schulz

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