Doppelte Kälte-Ration für die Wasservögel im Zoo Hoyerswerda
Hoyerswerda
Bei den strengen Minusgraden ist derzeit auch für die Wasservögel im Zoo von Hoyerswerda besondere Fürsorge überlebenswichtig. Sie bekommen nicht nur die doppelte Ration Weizen und Entenpellets, sondern mit Strohschütten am Seeufer einen Platz zum Aufwärmen.
Kerstin Vollrath füttert die sechs Ringelgänse und das stolze Singschwan-Pärchen bedankt sich mit lautem Gesang. Die Futterstelle wird auch von zahlreichen Stockenten genutzt. Foto: Ulrike Herzger/uhz1 Foto: Ulrike Herzger/uhz1
Auch das frische Wasser ist angewärmt, damit es nicht so schnell gefriert, erklärt Kerstin Vollrath, die Revierleiterin des Vogel- und Reptilienbereichs. Viele andere Tiere erhalten ebenfalls warmen Tee und extra Stroh, was an jeden Tierpfleger zusätzliche Anforderungen stellt. „Einige Tiere, vor allem die Exoten, lassen wir nicht mehr in ihre Außenbereiche und haben sie in ihren Häusern untergebracht“, erklärt Kerstin Vollrath. Deshalb können viele Tiere derzeit nur durch die Scheiben betrachtet werden. Der Teich der Pinguine ist vollständig zugefroren und dessen Fontäne bildet schon eine imposante kleine Statue. Doch die Vögel im Frack stört das wenig, halten sie sich am liebsten doch auch in der Nähe der Heizsonne in ihrem Häuschen auf.
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