09. Februar 2012, 00:00 Uhr
Die Gräben in Driewitz werden wiederhergestellt
Lohsa/Driewitz
Der Lohsaer Bürgermeister Udo Witschas (CDU) hat sich auf der Gemeinderatssitzung optimistisch gezeigt, dass sich bei der Vorflutsanierung im Bereich Driewitz in diesem Jahr einiges bewegen könnte. „Das Projekt Grenzteichgraben für 500 000 Euro soll in diesem Jahr durch die LMBV realisiert werden.
“ Auch für den südlichen Graben liege ein genehmigtes Projekt für 125 000 Euro vor. Die Sanierung des mittleren Grabens solle 87 000 Euro kosten. „In den nächsten Tagen werde ich den LMBV-Geschäftsführer Dr. Mahmut Kuyumcu um ein Gespräch bitten, um zu erfahren, wann es endlich los geht“, so der Bürgermeister. Eine Ausschreibungsfrist von drei Monaten gerechnet, könne es im Juni soweit sein. Die Gespräche mit dem Umweltministerium zu den Naturschutzaspekten seien positiv verlaufen, so Witschas: „Schließlich handelt es sich um keinen Neubau, sondern um die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes.“ Die Vernässung im Bereich Driewitz sei eine Bergbaufolge und ein Dauerzustand. Als problematisch schätzt Witschas die Unterhaltung der Gräben ein: „In der Vegetationszeit, also von März bis Oktober, dürfen wir gar nichts machen.“ Spätestens im Juli seien die Gräben verkrautet, und mit schwerer Technik komme man nicht heran. „Es ist für die Bürger nur schwer verständlich, dass ihr Schutz weniger wichtig sein soll als der Naturschutz“, so Witschas.
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