Interview mit der AWO-Kinderheim-Leiterin Gina Schulz
Am heutigen Sonnabend wird das ehemalige Kinderheim, heute Kinder- und Jugendzentrum, 30 Jahre alt. Wir sprachen mit Leiterin Gina Schulz.
Einrichtungsleiterin Gina Schulz (hinten) und Internatsleiterin Ines Fiedler schauen sich alte Fotos vom ehemaligen Kinderheim „Hans Werner“ an. Heute befindet sich dort das Obdachlosenheim. Das AWO-Kinder- und Jugendzentrum ist seit 1999 in der Schulstraße beheimatet. Fotos: Silke RichterWann wurde das Kinder- und Jugendheim in der heutigen Alten Berliner Straße eröffnet?Das ehemalige Kinder- und Jugendheim „Hans Werner“ in der heutigen Alten Berliner Straße wurde am 5. März 1980 eröffnet. Jetzt befindet sich im ehemaligen Haupttrakt das städtische Obdachlosenheim und im ehemaligen Speisesaal des Heimes der Saal der KulturFabrik.Unter welchen Bedingungen lebten die Kinder und Jugendlichen zu DDR-Zeiten im Heim?Es gab sehr viel größere Gruppen, eingeteilt in verschiedene Bereiche wie Krippe, Schule und Lehrlinge, sowie einen anders gestalteten Tagesablauf. Die Kleinsten wurden durch die Erzieherinnen des Heimes betreut. Die Kinder wurden unterstützt durch einen Patenbetrieb und verbrachten ihre Freizeit in AGs.
In Zweierreihen gingen die Kinder und Jugendlichen beispielsweise zu den gemeinsamen Mahlzeiten in den riesigen Speisesaal.Was hat sich im Gegensatz zu DDR-Zeiten sowohl für die Kinder und Jugendlichen als auch für die Erzieher positiv verändert?Das lässt sich schwer vergleichen, denn damals war eine ganz andere Zeit mit anderen Bedingungen. Wenn man ehemalige Bewohner fragt, antworten sie meist: „Das war damals schön.“ Kindern und Jugendlichen war es damals und heute wichtig, nicht unbedingt in einem sehr modernen Haus zu wohnen, sondern, zumindest auf Zeit, ein neues Zuhause, Gleichgesinnte, neuen Halt und einen strukturierten Tagesablauf vorzufinden, um Abstand vor den familiären Problemen zu finden und gemeinsam mit ihren Familien neue Wege zu gehen. Heute ist die Betreuung zwar individueller, durch die geringere Gruppenkapazität, der Personalschlüssel deutlich höher und sicher auch die Ausstattung moderner.
Die Problematik in den Familien aber auch viel komplexer.Worin liegt das Hauptaugenmerk im Alltag der Bewohner?Intensive Elternarbeit und enge Zusammenarbeit in allen Bereichen, um die Kinder und Jugendlichen schnellstmöglich in das Elternhaus zurückzuführen. Dann wird ambulante Familienhilfe angeboten.Heimaufnahme – was bedeutet das für die Betroffenen und deren Eltern?Immer einen massiven Einschnitt in ihr Leben. Wir versuchen, so wenig Bindungsverluste wie möglich aufkommen zu lassen. Den Familien wird individuelle, empathische, aufrichtige und wertschätzende Hilfe angeboten. Das ist eine gute Voraussetzung zum Erreichen des Zieles.Was ist für das heutige Jubiläum zum 30-jährigen Bestehen geplant?Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wir haben ein Festkomitee gegründet.
Am heutigen Sonnabend gibt es im Kinder- und Jugendzentrum in der Schulstraße um 16 Uhr einen offiziellen Empfang mit Vertretern der Stadt, der AWO Lausitz, Sponsoren und befreundeten Einrichtungen. Ab 18.30 Uhr feiern wir mit etwa 150 ehemaligen und heutigen Bewohnern, Erziehern und den fünf Heimleitern im ehemaligen Speisesaal des Kinderheimes, also in der heutigen KulturFabrik, das Jubiläum. Unsere jetzigen Bewohner haben eine Perkussion-Darbietung vorbereitet. Natürlich werden wir auch alte Fotos anschauen und Erinnerungen austauschen.Interview: Silke Richter
Das AWO-Kinderheim in der Schulstraße.
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Erstellt am: 13. März 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 13. März 2010, 01:37 Uhr
Autor: no
Jüngste Kommentare (1)
War sehr Schön Damals !!!!!!!!
von Jolien
Hallo Ich heiße Birgit Kornblum geb.Wolf ich war damals auch im Hans Werner Heim ich kann mich gut an die Zeit erinnern Warum? Weil sie wirklich schön war ,wir aben viele Ausflüge gemacht . Wir wurden Liebevoll Umsorgt ,Da kann ich mich an einige Ehrzier erinner Wie Frau Fliedler,Frau Lubtschek ,Frau Waldbach ,,,UVM.Ganz toll wr auch Frau Gorbatuk als Heimleiterin Ich an mich auch an ein Ehrzier errinnern der hat uns am Morgen mit einem Lied geweckt ich habe es heut noch im Ohr . Toll einfach Toll mann fand auch freunde die mann aber mit den Jahren aus den Augen verloren hatte.Schade eigendlich Ich kann nur Positiv sprechen super
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War sehr Schön Damals !!!!!!!!
von Jolien
Hallo Ich heiße Birgit Kornblum geb.Wolf
ich war damals auch im Hans Werner Heim ich kann mich gut an die Zeit erinnern Warum? Weil sie wirklich schön war ,wir aben viele Ausflüge gemacht . Wir wurden Liebevoll Umsorgt ,Da kann ich mich an einige Ehrzier erinner Wie Frau Fliedler,Frau Lubtschek ,Frau Waldbach ,,,UVM.Ganz toll wr auch Frau Gorbatuk als Heimleiterin
Ich an mich auch an ein Ehrzier errinnern der hat uns am Morgen mit einem Lied geweckt ich habe es heut noch im Ohr . Toll einfach Toll mann fand auch freunde
die mann aber mit den Jahren aus den Augen verloren hatte.Schade eigendlich Ich kann nur Positiv sprechen super