15. März 2010, 00:00 Uhr

Trotz überlanger Winterpause Übergabe Feuerwehrdomizil im Mai

Knappe Fristen für Handwerker am Feuerwehrdomizil

Schönewalde Wochenlang ging fast nichts mehr. Frost und Schnee hatten beinahe jegliche Bautätigkeit am und im künftigen Schönewalder Feuerwehrdomizil unmöglich gemacht.

Bauplaner Karsten Tucholke, Bauamtsleiter Thomas Kräuter, Joachim Schurig, Beate Rose und Frank Wille beraten über die Farbe der Fußböden des neuen Feuerwehrdomizils. Foto: gz Foto: gz
Erst seit etwa sieben Tagen können wieder alle Gewerke tätig sein, um das 500 000 Euro „schwere“ Investitionsvorhaben zu Ende zu führen. Die Terminvorgaben stehen. Bauplaner Kersten Tucholke vom Ingenieurbüro KTH aus Herzberg hält an einer Fertigstellung im Monat Mai fest, allerdings noch ohne Wochenangabe.

Trotz der knallharten Fristen waren keinem der anwesenden Handwerker die Gesichtsmuskeln festgefroren, als die wöchentliche Bauberatung in der Vorwoche wieder im gewohnt lockeren Rahmen stattfand. Joachim Schurig (Heizung/Sanitär), Werner Maisel (Herrichtung Außenanlagen), Lutz Boldt (Fachplaner Heizung/Sanitär), Daniela Beck (Bauhaupt), Siegmund Knoblich (LTA/Elektro) sowie Manfred Kuhring (Maler) und Frank Wille (Fußboden) gaben zu verstehen, dass sie trotz der knappen Fristen alles versuchen werden, die Zeitvorgaben einzuhalten.
Dass sich die Handwerker untereinander gut kennen und Hand in Hand arbeiten, erleichtert die Verständigung und verkürzt manchen Weg.

Bei den Außenanlagen liegen die Schwerpunkte in den nächsten Tagen beim Herstellen der Entwässerungsrinne und beim Trinkwasseranschluss, der auch andere Objekte im Gewerbegebiet tangiert. Drinnen beginnt der Innenausbau in vollem Umfang mit Maler-, Fußboden- und Fliesenlegerarbeiten.

Ärgerlich verweist Kersten Tucholke darauf, dass aufgrund der Witterung auch die Restarbeiten am Solardach stagnieren und sich deswegen die Vollwärmedämmung verzögert, doch dafür könne niemand etwas. Als er nach der Beratung zum Auto eilt, um zum nächsten Termin zu fahren, zeigt Tucholke auf die tiefen Baggerspuren im Erdreich vor der Halle: „In etwa vier Wochen sieht das anders aus.“
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Erstellt am: 15. März 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 15. März 2010, 09:17 Uhr
Autor: Gabi Zahn

Gabi Zahn

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