Tierparktiere sind „winterhart“
Nur die Affen lassen sich draußen nicht blicken / Stachelschweine kuscheln im Heu
Herzberg Anders als den Menschen macht den Tieren im Grochwitzer Tiergehege die anhaltende Kälte nur wenig aus. „Die sind winterhart.
Lamas, Hirsche, Kamerunschafe, Ziegen und Co. sind es gewohnt, auch bei strengem Frost im Freien zu leben. „Und so extrem tief sind die Temperaturen ja nicht. Da haben wir schon Schlimmeres überstanden“, so die Tierpflegerin.
Einige Tiere aber mögen es gemütlich. So verkriechen sich die Stachelschweine in Strohhaufen und kuscheln sich dort ein. Auch die Hasen suchen unter ihrer Überdachung in der Nacht Schutz im Heu.
Der „Betrieb“ läuft in diesen Tagen im Tiergehege wie immer. Nur beim Füttern müssen die Tierparkmitarbeiter etwas mehr aufpassen als gewöhnlich. „Wir geben das Kraftfutter so, dass die Tiere es möglichst gleich auffressen, bevor es gefriert. Das Futter wird frostfrei gelagert“, sagt Diane Enigk..
Und wer den Tieren im harten Winter eine Extra-Portion zukommen lassen möchte? „Der kann das gern tun. Dafür sind wir immer dankbar. Die Tierfreunde sollten das Futter aber bei uns abgeben und den Tieren nicht selbst geben“, bittet sie. Die Mitarbeiter im Tierpark haben übrigens ebenso wenig mit dem Frost zu kämpfen wie ihre Schützlinge. „Die Arbeit ist körperlich schwer. Wir sind immer in Bewegung. Außerdem tragen wir eine entsprechende Kleidung“, versichert die Tierpark-Chefin.

Jüngste Kommentare (1)
Keine Biologie 1 für den Reporter
von rudopa
Auf dem Bild sind keine Kamerunschafe, sondern ungarische Zackelschafe zu sehen.