16. März 2010, 00:00 Uhr

Neue Wege zum und Imbiss am Turm

Grödens touristische Attraktion will noch mehr Gäste anlocken

Gröden Schon kurz nach seiner Einweihung im August vergangenen Jahres entwickelte sich der Heidebergturm zum touristischen Magnet der Gemeinde Gröden. Vor allem Gaststätten im Ort profitieren von Ausflüglern und Wanderern.

In diesem Jahr will Gröden den Touristen noch mehr bieten. Da Bewegung an der frischen Luft bekanntlich Appetit macht, soll der Saisonstart am Heidebergturm in diesem Jahr auch kulinarisch aufgewertet werden. Die „Bauernschänke“ und Schlegels Gasthof wollen im Wechsel ein kleines, aber feines Imbissangebot am Turm vorhalten. „Wir sind noch mitten in den Vorbereitungen“, dämpft Ingrid Schlegel aufkommende Euphorie. Es gebe noch einige organisatorische Dinge zu klären, beispielsweise wie die Versorgung mit Wasser und Strom in den Griff bekommen werden soll. Heike Kniese, Chefin der „Bauernschänke“ hat die Imbisskarte schon im Kopf: Bockwurst, belegte Brötchen, Kaffee und Kuchen und vielleicht auch mal eine Gulaschsuppe aus der Feldküche schweben ihr vor. Das Angebot soll jedoch überschaubar bleiben. Immerhin wolle man sich selbst und den Kollegen im Dorf nicht das Wasser abgraben. Wann es losgehen soll, wissen die Gastronominnen noch nicht. Aber viel Zeit wollen sie nicht mehr verlieren. „Normalerweise hätten wir gleich nach der Eröffnung loslegen sollen“, meint Heike Kniese.

Auf hungrige Wanderer müssten sich die Frauen sicher einstellen. Denn das Wegenetz rund um Gröden soll zum Saisonstart um zwei Wege erweitert werden, denn bisher führen alle Trassen am Heidebergturm vorbei. Die zwei neuen Rundwanderwege sollen direkt zum Tourismusmagneten hinführen. „Wir wollen, dass die Leute nicht nur mit dem Auto vorfahren, sondern unsere schöne Landschaft kennenlernen“, so Gemeindevertreter Ernst Schmied.

Beide Wege sollen etwa drei Kilometer lang sein. Der „Eichbergrundweg“ soll zum Grödener Wintersportgebiet und der zweite Weg in Richtung Kiesgrube und „Steinerne Bank“ nahe Strauch führen. Die Hinweisschilder sollen wieder die typische Handschrift der Merzdorfer Hobbymalerin Lisette Nicklisch tragen.

Am Turm angekommen, haben die Wanderer dann die Möglichkeit, länger in der Natur zu verweilen. Für das Aufstellen von Bänken und einer überdachten Sitzgelegenheit hat die Gemeinde in diesem Jahr 10 000 Euro eingeplant.

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Erstellt am: 16. März 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 16. März 2010, 09:38 Uhr
Autor: Ines Klut

Ines Klut

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