Namentliche Abstimmung zum Teilregionalplan Windkraft in Herzberg
Namentliche Abstimmung zum Teilregionalplan Windkraft
Herzberg
Das Windgebiet 21 mit einem Abstand von weniger als 1000 Metern zur Wohnbebauung sorgt seit Langem in Hohenbucko für extremen Widerspruch und die Bildung einer Bürgerinitiative. Im neuen Entwurf des Teilregionalplanes Windkraft ist W 21 nun nicht mehr enthalten, und der Mindestabstand aller Windeignungsflächen zur Wohnbebauung wurde nach landesweiten Forderungen generell mit 1000 Metern festgelegt.
Von wegen, welch eine Idylle. Windräder in der Nähe von Wohnbebauung können durchaus sehr störend sein.
Statt „W 21“ ist jetzt allerdings mit „W 28“ ein mögliches neues Gebiet zwischen Proßmarke und Hillmersdorf mit sechs Anlagen eingezeichnet – im Abstand von 1000 Metern zur Wohnbebauung. Dennoch war sich ein Großteil der Hohenbuckoer Abgeordneten in der zurückliegenden Zusammenkunft in der Vorwoche darin einig, dass man dem Entwurf nicht zustimmen werde. „Für den Ortsteil Hohenbucko kämpfen wir, dass keine Mühlen kommen, und jetzt können wir als Abgeordnete nicht dafür sein, dass im Ortsteil Proßmarke welche platziert werden“, zeigte Bodo Richter aus Proßmarke als Erster auf und forderte eine namentliche Abstimmung. Andreas Polz, Dennis Lürding und Anke Krumpholz pflichteten dem bei. Mit diesen vier Neinstimmen, den Enthaltungen von Norbert Protsch und Jörg Kramer sowie den Ja-Stimmen von Günter Schlauß und Karl-Heinz Alexander wurde der neue Entwurf des Teilregionalplanes Windkraft von der Gemeinde Hohenbucko abgelehnt.
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