Nach Rausch-Party fast verblutet
Bad Liebenwerda. Hawaianer waren daran schuld, dass ein 18-Jähriger am Freitagabend in der Schillerstraße von Bad Liebenwerda fast verblutet wäre. Zu diesem Ergebnis führten die Ermittlungen der Polizei, die zur Unterstützung einen Drogenhund zum Einsatz gebracht hatte.
Außer Lebensgefahr
Am Montagmorgen (7.4.) sei in der Elsterwerdaer Polizeiwache die Nachricht eingegangen, dass der junge Mann nach einer Notoperation außer Lebensgefahr sei. Zu den genaueren Umständen der Orgie müssten erst die Befragungen der anderen fünf Jugendlichen im Alter von 18 beziehungsweise 19 Jahren abgewartet werden.
Deshalb könne noch nicht gesagt werden, ob der Drogen-Pilz gebrüht, gekaut oder anderswie konsumiert worden sei. Die anderen an der Party beteiligten Jugendlichen hätten sich jedoch nicht in einem solchen Rauschzustand wie der Verletzte befunden.
«Der Wunsch, sich durch die Einnahme des Rauschmittels wie auf Hawai zu fühlen, hätte für den Jungen tödlich enden können» , resümiert Ines Filohn.
Erstellt am: 08. April 2008, 00:00 Uhr
Geändert am: 08. April 2008, 14:13 Uhr
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