16. März 2010, 00:00 Uhr

Leise Töne und tiefgründige Songs: Herman van Veen singt in der Cottbuser Stadthalle

Cottbus Schon vor vielen Jahren hat Herman van Veen seinen Platz in der deutschen Kulturlandschaft erobert. Am 11. April ist er mit seiner Band in der Cottbuser Stadthalle zu Gast.

Herman van Veen: Clown, Sänger, Kabarettist, Komponist. Foto: pr Foto: pr
Schwere Zeiten für Liedermacher – möchte man meinen – die sich mit leisen Tönen und tiefgründigen Songs mitteilen möchten. Doch bei Herman van Veen ist alles ein bisschen anders. Denn er hat sich eine künstlerische Nische bewahrt, die auch nach Jahrzehnten der eigentlichen Hochzeit dieses Genres großen Anklang findet. Den Beweis liefern seine regelmäßigen ausverkauften Tourneen, die den niederländischen Ausnahmekünstler immer wieder durch die deutschsprachigen Nachbarländer führen. Ihm hört ein Publikum zu, das mit ihm altert oder ihn neu entdeckt und das er immer wieder begeistert oder verzaubert zurücklässt. Die Kreativität des Musikers, Clowns, Kabarettisten und Komponisten, der am Sonntag 65 Jahre alt wurde, scheint unerschöpflich. Seine Energie endet dabei nicht schon bei der Kunst, sondern lässt auch großes soziales Engagement zu, das sich in den zahlreichen von ihm gegründeten Stiftungen zeigt. Herman van Veen ist ein Magier der Worte, der aus scheinbar belanglosen Alltäglichkeiten emotionale Sensationen herausarbeitet. Er ist ein scharfer Beobachter und vorsichtiger Erzähler, dessen Themen sich, wie er selbst sagt, auf die Begriffe „Baum – Haus – Straße – Papa – Mama – Mann – Frau“ herunterbrechen lassen. Gerade das macht die Nähe aus, die der Besucher bei seinen Konzerten erfahren kann. Begleitet wird van Veen bei seinem Programm „Im Augenblick“ von seinem langjährigen Begleiter Erik van der Wurff am Flügel, von seiner barfüßigen Gitarristin Edith Leerkes und von Jannemien Cnossen, die mit Geige und Gesang das Geschehen bereichert.

11. April, Stadthalle, Cottbus; Tickets: 01805 222020

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Erstellt am: 16. März 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 16. März 2010, 09:26 Uhr
Autor: pm/por

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