Kleingärtner-Regionalverband wählt neuen Vorstand
Herzberg Am Samstag führt der Herzberger Regionalverband der Kleingärtner in Großrössen seine Delegiertenversammlung durch und wählt einen neuen Vorstand. Die RUNDSCHAU sprach im Vorfeld mit dem Regionalverbandsvorsitzenden Rolf-Jürgen Herrmann.
Das sind die fünf Vereine in Herzberg „Frohes Schaffen“, „Elsterstrand“, „Am Wasserturm“, „An der Lanfter“ und „Zur Eisenbahn“, die Falkenberger Sparten „Gute Hoffnung“, Sparte Nord, Sparte Süd und Sparte West, die Uebigauer Kleingartenanlage „Pestalozzi“ und die Brandiser Anlage „Am Fließ“. Welche Aufgabe kommt dem Regionalverband eigentlich zu?
Der Regionalverband hat das Zwischenprivileg und „verwaltet“ sozusagen die Liegenschaften. Er schließt mit den Grundstückseigentümern einen Zwischenpachtvertrag ab und stellt den Vereinen die Grundstücke mit einem Verwaltungsauftrag zur Verfügung. Das setzt voraus, dass die Sparten die kleingärtnerische Gemeinnützigkeit haben.
Das zu prüfen obliegt wiederum den Kommunen. Was bedeutet kleingärtnerische Gemeinnützigkeit?
Das bedeutet, dass die Gärten nicht den Charakter eines Wochenendgrundstückes haben, sondern den eines Kleingartens nach dem Bundeskleingartengesetz. Sie sollten nicht nur zur Erholung, sondern zum Beispiel zum Gemüseanbau für den Eigenbedarf genutzt werden. Was wird auf der Delegiertenversammlung besprochen?
Der Vorstand wird seinen Tätigkeitsbericht über die vergangenen vier Jahre geben. Außerdem wollen wir eine Satzungsänderung beschließen, um steuerlichen Anforderungen gerecht zu werden. Dann wird der Vorstand entlastet und ein neuer geschäftsführender Vorstand gewählt. Wer gehört dem jetzigen Vorstand an?
Ullrich Süßenbecker aus Herzberg als mein Stellvertreter, Klaus Ehlert aus Brandis als Schriftführer sowie Günter Noack aus Herzberg und Manfred Stein als Gartenfachberater.
Werden Sie wieder als Vorsitzender kandidieren?
Ja, wenn die Gartenfreunde das möchten, mache ich weiter. Gibt es besondere Vorhaben für die nächste Zeit?
Wir haben in Falkenberg ein gutes Verhältnis zum Bürgermeister. Einmal im Jahr sitzen wir zusammen und bereden, wo den Gartenfreunden der Schuh drückt. Das würden wir in Herzberg auch gern hinbekommen und sind optimistisch.
Extras zum Artikel
Schlagworte zum Artikel:
Artikel Teilen:
Artikel-Aktualisierungen:
Erstellt am: 16. März 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 16. März 2010, 09:24 Uhr
Autor: Es fragte Birgit Rudow.

Jüngste Kommentare
Zu diesem Artikel sind noch keine Beiträge vorhanden