28. August 2009, 00:00 Uhr

In Jeßnigk lässt es sich gut leben

Jeßnigk Mathias Körschner baute in Jeßnigk schon vor Jahren für die Familie ein Eigenheim und hat diesen Schritt, in Jeßnigk zu bleiben, nie bereut. „Es lebt sich ruhig hier, es gibt noch den echten Zusammenhalt zwischen den Einwohnern“, so der Vater dreier Kinder.

Matthias Körschner
Er findet es auch super, dass die Dorfgestaltung über die Jahre ordentlich vorangeschritten ist, allerdings oftmals nur auf Initiative Einzelner und selten Vieler. Schade findet er, dass Jeßnigk nun auch die Kita aufgeben musste. „Toll finde ich, dass man miteinander redet und per kurzem Zuruf kleine Probleme schnell lösen kann.“

Dirk Friedel und Rigo Golm gehören auch zu den Organisatoren des Dorffestes. „Wir finden es toll, dass oft alle an einem Strang ziehen“, so die beiden. Sie bereiten das Volleyballturnier für Sonntag vor. Es startet um 13 Uhr, fünf Mannschaften treten an. „Davor wollen sich noch zwei Jugendteams ein Duell liefern“, freut sich Rigo Golm.

Lars
Lars Oelschläger
Oelschläger
(12) freut sich schon auf das Teleskoptreffen im September. Schon im vorigen Jahr habe er voller Begeisterung das Event beobachtet. Dieses Jahr würde er gern den einen oder anderen Himmelskörper sehen wollen.  Ansonsten findet der Schüler es cool, wenn er sich auf dem Sportplatz mit Freunden treffen kann. „Ich bin bei der Jugendfeuerwehr. Das Üben hat sich gelohnt, denn bei zwei Wettkämpfen in Jeßnigk und Hohenkuhnsdorf erkämpften sie sich im Löschangriff Nass Pokale in Gold und Silber.

Gerwin Hinrich ist fast ein Jahr als Ortsvorsteher in Jeßnigk im Amt. „Hier läuft alles Hand in Hand. Super, dass wieder so viele Helfer beim Zeltaufbau zum Dorffest dabei sind“, lobte das Ortsoberhaupt. Probleme seien seiner Meinung nach zum Lösen da. Positiv sieht Gerwin Hinrich nach dem Vor-Ort-Termin mit Vertretern der Stadt Schönewalde und den Herzberger Sternfreunden der Entscheidung entgegen, in Jeßnigk eine Sternwarte aufzubauen. „Das wäre eine totale Bereicherung für uns“, so Gerwin Hinrich, der schon das zweite Treffen der Sternfreunde auf dem Sportplatz sehr begrüßt.

Gisa Wandrei-Golm und Merle
Gisa Wandrei-Golm
würde es viel lieber sehen, wenn sich die neuen jungen Familien im Ort ins Dorfleben noch mehr einbringen würden. Ihre Tochter Merle (5) freut sich schon auf die tollen Aktionen zum Fest am Wochenende.

Maik Becker
Maik Becker
(18) ist es ab und an viel zu ruhig im Dorf. „Wir haben schon Probleme, eine Fußballmannschaft zusammen zu bekommen und in der Hobbyliga zu spielen“, erzählt der Jugendliche. Oft fahren sie nach Werchau, um dort mit den Jungs zu kicken.

Sandy Domke macht es wie vielen anderen immer wieder Spaß, sich neue Gags auszudenken. Seien es lustige Kostüme zur Fastnacht sowie zum Zempern oder eben Showeinlagen zum Dorffest. 2009 bastelt er gemeinsam mit Sören Ritter an einem Gefährt zum „Kranzschaukeln“. Es wird gestellt, damit alle Starter gleiche Bedingungen haben. „Sowohl Kinder als auch Erwachsene können Samstag Nachmittag mitmachen“, macht Sandy Domke Lust, dabei zu sein. sn
  
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Erstellt am: 28. August 2009, 00:00 Uhr
Geändert am: 28. August 2009, 10:53 Uhr
Autor: sn

sn

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