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Herzberg

Gräfendorfer Karnevalsverein mit Buntem Abend im „Ponyhof“

Gräfendorf Tierisch, frech und amüsant zugleich ging es Samstag im Gräfendorfer „Ponyhof“ zu, als die Narren vom Gräfendorfer KarnevalsVerein e.V. Samstag den Auftakt zum Bunten Abend zelebrierten. Etwa 35 Aktive gestalteten ein knapp dreistündiges Programm.

08.02.2010


Die Kinder vom Städtischen Hort in Herzberg boten verschiedene Showeinlagen.
Die kleinen Tänzer vom Städtischen Hort in Herzberg begleiten den Gräfendorfer Karneval seit Jahren. Schon zum 11.11. 2009 boten sie kesse Unterhaltung auf dem Herzberger Marktplatz. Unter Leitung von Inka Schildt und Marion Kreke boten zwölf Kinder eine „Max und Moritz“-Version auf dem Parkett und einen Schirmtanz. „Wir sind dabei, mit dem Hort wieder eine Garde aufzubauen. Aber gut Ding will Weile haben“, versprach Rothaug den Gästen.

Er selbst trat in diesem Jahr als graue Kanalratte in die Bütt, erzählte von seiner geheimen Wanderschaft und beleuchtete Herzberg politisch-satirisch von unten. Ehefrau Katrin meldete sich von der Bütt aus arbeitslos im Arbeitsamt und bekam nur Nachtarbeit angeboten. Dass die Jugend in der Region viel mehr mitbestimmen würde – davon erzählte Max Adelmeyer (14). Aber auch Sketche wie der von Katrin Nollau und Petra Preetz, die sich mit Einbrechern befassten, oder die Hotelreservierung von Barbara und Martin Winkelmann gefielen dem Publikum hervorragend. Als I-Tüpfelchen präsentierten die Gräfendorfer das Tanzmariechen Julia Moldenhauer. Dann warteten alle sehr gespannt auf das „Männerballett“. Seit mehr als zehn Jahren wirkt es mit sehr amüsanten und zum Teil recht aufwendigen Beiträgen mit. „Vor den Auftritten trainieren wir wöchentlich im Ponyhof mit unserer Ideenfinderin Kirsten Winzer-Kircheis. Das macht richtig Spaß“, verriet Andreas Preetz. In diesem Jahr traten die Tänzer unter anderem als Bäuerinnen verkleidet auf. Aber auch die Gräfendorfer Teenies und die Frauengruppe boten Unterhaltsames. Wer den Bunten Abend am vergangenen Samstag verpasst hat, bekommt am 13. Februar noch einmal eine Gelegenheit, dabei zu sein.
 

Von Serena Nittmann
 
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Gräfendorf |

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