Ehemalige Kollegen der Herzberger Förderschule treffen sich auch heute noch regelmäßig
Herzberg
Als in Freileben die Allgemeine Förderschule eröffnet wurde (jetzt ist die Einrichtung unter dem Namen „Johann Gotthilf Salzmann“ in Herzberg beheimatet und feiert in diesem Jahr das 35. Jubiläum), gehörte auch Edith Finkel zum Lehrerkollegium.
Edith Finkel gehört zum ehemaligen Lehrerkollegium der Herzberger Förderschule. Zum Gospelkonzert verzichtete sie auf ihre Geburtstagsparty und bekam ein Ständchen auf der Bühne. Foto: sn Foto: sn
Den Umzug Anfang der 90er Jahre in die Kreisstadt hat sie noch miterlebt, einige Jahre später ging sie in den Ruhestand. In Vergessenheit gerieten „ihre“ Schule und erst recht ihre Kollegen nie, denn die Seniorin trifft sich auch heute noch regelmäßig mit ihnen, sowohl privat als auch bei verschiedenen Veranstaltungen der Schule, zu denen sie eingeladen werden.„Wir sind neun ehemalige Beschäftigte der Förderschule und gehören jetzt zur alten Garde. Aber unsere Erfahrungen sind noch immer gefragt, und wir geben sie gern an die jungen Kollegen weiter“, freut sich Marianne Burkhardt aus Herzberg, die ebenfalls zur Gruppe gehört. Sie war Ende der 80er Jahre nach Herzberg gekommen. „Das Arbeiten mit den Kindern machte viel Spaß. Auch das Kollegium hat sich gut verstanden“, lobt die Frau, die sich auf Arbeit wie in einer großen Familie fühlte.
So ging es nicht nur ihr, und deshalb freut sich jeder in der Runde auf die Treffen, von denen eines erst kürzlich zum Gospel-Konzert stattfand.Edith Finkel hätte an diesem Tag gemütlich mit ihrer Familie ihren 75. Geburtstag feiern können. Stattdessen lud sie sowohl ihre Lieben als auch die ehemaligen Kollegen ein. Treffpunkt war das Konzert, bei dem es sogar ein Ständchen für die Jubilarin gab. „Die Schule lässt mich nicht los. Angefangen haben wir damals mit zwölf Mädchen und Jungen. Kurze Zeit später waren es 40“, erinnert sich die Freilebenerin und fügt hinzu: „Ich habe noch heute Kontakte zu Eltern.“ Die ehemaligen Kollegen freuen sich jetzt ganz besonders auf das Zirkusprojekt mit den „Rolandos“, welches nach Ostern starten soll, bei dem auch sie nicht nur als Zuschauer ins Zirkuszelt kommen. Außerdem werden sich im Verlaufe des Jubiläumsjahres bestimmt noch weitere Gelegenheiten zu solchen Treffen bieten.
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