Groß war das Interesse an einer Fachtagung am Freitag in Bad Liebenwerda, die sich mit der Rückkehr des Wolfes und daraus folgenden Kosequenzen befasste. Fotos: Bernd Balzer
Er müsse Voraussetzungen schaffen, dass der Wolf bleibe und sich wieder ausbreiten kann. Es gehe dabei um die friedliche Koexistenz von Mensch und Wolf, wobei der Mensch wieder lernen müsse, mit Wölfen friedlich zusammenzuleben. – So könnte das Resümee einer Fachtagung unter dem Titel „Der Wolf in Brandenburg“ lauten, die am Freitag in Bad Liebenwerda stattfand. 130 Teilnehmer aus ganz Brandenburg – vom Naturfreund über Vertreter von Hegegemeinschaften, Schafzucht- und Naturschutzverbänden, Jagdbehörden bis zu Mitarbeitern des Umweltministeriums – diskutierten über das seltene Wirbeltier Deutschlands. „Wir wissen, dass der Wolf kein Vegetarier ist“, sagte Prof. Dr. Matthias Freude, Präsident des Landesumweltamtes Brandenburg. Er zeigte am Beispiel des Yellow Stone Parkes in den USA, wie günstig sich die Anwesenheit des Wolfes auf die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren auswirkt.
Einhaltung der Nutzungsbedingungen
Hilfe zum neuen Kommentarsystem