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Herzberg

CNC Geyer baut neue Halle und sucht Nachwuchs

Erfolgreichste Neuanmeldung im Gewerbeamt der Stadt Schönewalde war im Jahr 2009 das Unternehmen CNC Geyer GmbH, ein Metallbearbeitungsbetrieb, in dem Dreh- und Frästeile für den Brückenbau hergestellt werden. Das Unternehmen wird, wie berichtet, in diesem Jahr seine Hallenkapazität erweitern und braucht Nachwuchs.

08.02.2010

Der Bauantrag liegt mittlerweile in der Stadtverwaltung vor, die Abgeordneten haben dem Vorhaben in der Stadtverordnetenversammlung grünes Licht gegeben. Alle Hände schnellten bei der Abstimmung sofort nach oben. Die Stadt möchte dem Unternehmen, das seit dem 7. Januar 2008 im Ortsteil Stolzenhain ansässig ist, nach ihren Möglichkeiten behilflich sein, damit dauerhaft Arbeitsplätze gesichert werden können. „Wir wollen versuchen, die Halle im ersten Halbjahr fertigzubekommen. Sie wird sowohl als Produktions- und Lagerhalle dienen und uns helfen, eine bessere Logistikkette aufbauen zu können“, sagte Geschäftsführer Rudolf Preuß auf RUNDSCHAU-Nachfrage.



15 Mitarbeiter sind in der Firma beschäftigt, inklusive sechs Auszubildende. Auch für das neue Lehrjahr, das im August 2010 beginnt, sucht das Unternehmen noch Azubis: eine Industrie- oder Bürokauffrau und Industriemechaniker im CNC-Bereich.  „Wir haben zwar schon vier oder fünf Bewerbungen zum Zerspanungsmechaniker vorliegen, möchten aber weitere Interessenten prüfen.“ Rudolf Preuß nimmt kein Blatt vor den Mund und zeigt gesunden Unternehmens-Egoismus: „Wir wollen und brauchen die Besten, damit wir unser junges Unternehmen dynamisch weiterentwickeln können. Deshalb wünschen wir uns eine reichliche Auswahl von Bewerbern.“

Wie schwer es ist, geeignete Auszubildende zu finden, zeigt die Tatsache, dass eine freie Ausbildungsstelle als Indus-triekauffrau im vergangenen Jahr nicht besetzt werden konnte. Man habe diese bei den Arbeitsagenturen Herzberg und Jessen sowie bei der IHK Cottbus angezeigt. „Bisher gab es leider keine Resonanz“, so Rudolf Preuß.



Mindestanforderungen für alle von der Firma angebotenen Ausbildungsplätze sind sehr gute bis befriedigende Noten in den Kernfächern.  „Wer einmal im CNC-Bereich arbeiten möchte, muss in den naturwissenschaftlichen Fächern, vor allem in Mathematik und Physik, wenigstens befriedigende Leistungen zeigen“, so der Geschäftsführer. „Wir gehen jedoch auch davon aus, dass Zensuren nur einen Teil des Leistungsvermögens widerspiegeln. Wichtig ist für uns auch die Motivation der Jugendlichen, sich in das Unternehmen wirklich einbringen zu wollen“, lässt er wissen und hofft auf zahlreiche Bewerbungen.
Von Gabi Zahn
 
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