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Herzberg

Bürgermeister gegen Erhöhung der Eintrittspreise im Schwimmbad

Herzberg Herzbergs Bürgermeister Michael Oecknigk ist gegen eine vom Ausschuss für Bildung, Jugend, Kultur und Sport vorgeschlagene Erhöhung der Eintrittspreise für das Schwimmbad in der Kreisstadt. Ihm sei klar, sagte er, dass die Qualität der Sportanlagen vor Ort sowie die ideelle und finanzielle Unterstützung der Sportvereine eine wichtige Voraussetzung für eine vielfältige und aktive Sportlandschaft ist.

13.03.2010

Improvisation muss reichen

Im Herzberger Rathaus sei man sehr wohl mit der Frage beschäftigt, in welchem Zeitraum mit wie viel Geld und welche kommunalen Sportstätten saniert werden können. „Leider“, so Oecknigk, „lassen drastisch gekürzte Förderprogramme einerseits und nicht ausreichende kommunale Eigenmittel andererseits kaum größere Handlungsspielräume zu. Vieles wird somit durch Improvisation sozusagen am Leben erhalten, wo eigentlich eine grundhafte Erneuerung notwendig wäre.“

Deshalb schließe er sich auch nicht der Meinung des Ausschusses für Bildung, Kultur, Sport und Soziales der Stadtverordnetenversammlung an (die RUNDSCHAU berichtete), der Sanierungsmittel für Sanitäranlagen im Schwimmbad fordert, ohne gleichzeitig ein Gesamtkonzept für die Sanierung des städtischen Schwimmbades einschließlich eines notwendigen Finanzierungskonzepts auf den Weg zu bringen.  Deshalb lehne er auch eine Erhöhung der Eintrittspreise für das Schwimmbad in Herzberg für die Badesaison 2010 ab.

Kein finanzieller Spielraum

Der Stadt Herzberg blieben derzeit angesichts der umfänglichen Investitionen am Bürgerzentrum, horrender Forderungen der Bahn AG beim Bahnkreuzungsausbauprogramm und eklatanter Steuerausfälle keine finanziellen Spielräume für Neuerungen am städtischen Schwimmbad (ausgenommen nötige Reparaturleistungen) und erst recht nicht für die Umsetzung eines gesamtkonzeptionalen Umgestaltungsprogramms, äußert sich Michael Oecknigk. red/ru
red/ru
 
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