Andreas Engelmann und Karl Trepsdorf haben die restaurierten Kesselpauken am vergangenen Donnerstag wieder nach Doberlug-Kirchhain geholt. Foto: Dietmar Seidel
Foto: Dietmar Seidel
In weiche Decken gehüllt haben die Kesselpauken den Pkw-Transport von der Altenburger Pergament & Trommelfell GmbH bis zur Klosterkirche bestens überstanden. Karl Trepsdorf wickelt die Instrumente wie rohe Eier aus und schwärmt von ihrem „satten, weichen“ Klang. „1728 hat sie Kantor Johann Gottlieb Geras nach Doberlug geholt. Seitdem sind sie mehrfach neu bespannt worden. Darauf lassen Inschriften schließen, die wir gefunden haben“, kommt er ins Plaudern. Drei waren zu entziffern. Die letzte stammt von 1928 vom Dobrilugker Stadtkapellmeister Jentsch. Eine fünfte Inschrift ist jetzt hinzugefügt worden.
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