Guben Das einstige Gasometer (Gasspeicher) südlich der Gubiner Straße und gegenüber dem Gelände der Energieversorgung Guben (EVG) soll zu einer deutsch-polnischen Begegnungsstätte gestaltet und mit Rathaus sowie Stadt- und Industriemuseum verbunden werden. Über den aktuellen Planungsstand hat Thomas Gusenburger vom gleichnamigen Berliner Landschaftsarchitekturbüro Neumann Gusenburger den Wirtschaftsausschuss der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag informiert.
13.03.2010
Neben einer ständigen Ausstellung mit übermannsgroßen Stahlskulpturen zur Industriekultur in Guben und Gubin könne das Areal saisonal für Open-Air-Veranstaltungen, wie Chorauftritte und folkloristische Veranstaltungen, sowie als schattiger Garten genutzt werden. Im südlichen Bereich mit der Bühne solle ein Wasserbecken mit Natursteinabsetzung ein Hingucker werden. Im Innenraum des Gasometers (Durchmesser 25 Meter) würden etwa 200 bis 300 mobile Sitze Platz haben.
Die Öffnung zur Gubiner Straße hin werde eine abschließbare Zaun- und Toranlage mit einer Eisenstabzaunkonstruktion haben. 23 Großbäume und Wildrosen würden gepflanzt, um nicht Jahre auf den gewollten Anblick warten zu müssen. Zwischen dem Gasometer und der Gasstraße werde ein Weg über das EVG-Gelände führen, der ebenfalls eine Ruhezone mit Bänken haben soll. Weitere Gestaltungsvorschläge beziehen das EVG-Areal ein, dessen Dekontaminierung bis Ende April komplett abgeschlossen werden soll. In diesem Zusammenhang erfolge auch die Müllentsorgung vom Gasometerareal.
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