03. Februar 2012, 00:00 Uhr

Robert Schulze: „Die Mannschaft hält super zusammen“

Interview mit dem Neuzugang des LHC Cottbus / Samstag Auswärtsspiel bei Verfolger Bad Doberaner SV

Cottbus Oberliga-Tabellenführer LHC Cottbus reist am Samstag (18 Uhr) zum Verfolger Bad Doberaner SV. Sein zweites Spiel macht dort Neuzugang Robert Schulze, der sich in der vergangenen Woche gegen TMBW Berlin mit zwei Toren gut einführte.

Die RUNDSCHAU sprach mit dem 20-jährigen Rückraumspieler.



Robert Schulze, wie haben Sie sich im ersten Spiel im LHC-Trikot gegen Berlin gefühlt?

Nachdem ich drei Spiele wegen fehlenden Passes nur zuschauen durfte, war die Vorfreude auf meinen ersten Einsatz natürlich schon groß. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und war zuversichtlich, dass es ein gutes Spiel wird.

Wie haben Sie sich im Team eingelebt?

Ich denke, ich passe vom Typ her ganz gut hierher, viele im Team kenne ich schon aus der Landesauswahl. Auch das Zusammenspiel klappt immer besser.

Welche Stärken zeichnen Sie aus?

Auf jeden Fall bin ich sehr ehrgeizig. Ich will jedes Spiel gewinnen und kämpfe auch dafür. Außerdem bin ich handballverrückt und sehr kontaktfreudig. An meiner Kondition muss ich aber noch arbeiten.

Wie schätzen Sie das Leistungsvermögen der ersten Männermannschaft ein?

Wir haben mit Kröning einen klugen Mittelmann, der den Gegner gut lesen kann. Meier und Takev im Rückraum sind sehr wurfstark. Wir haben schnelle Außen und sehr gute Abwehrspieler wie Michling. Auch die anderen Spieler haben ein hohes Leistungsniveau. Die Mannschaft hält super zusammen und die Stimmung ist richtig gut.

Welche Gründe haben dazu geführt, dass Sie den VfL Potsdam verlassen haben?

Einerseits will ich gerne höherklassig Handball spielen und die 3. Liga ist auch für mich eine Herausforderung. Aber auch aus beruflichen Gründen bin ich nach Cottbus gekommen, in ein paar Monaten werde ich ein Studium oder eine Ausbildung hier beginnen. Mindestens so lange will ich in Cottbus auch Handball spielen.

Wie hat man in Potsdam auf Ihren Wechsel reagiert?

Man wollte mir nicht im Weg stehen und hat mich eben ziehen lassen. Mir ist ja auch der berufliche Aspekt sehr wichtig und mit der Zeit habe ich einfach andere Ansprüche entwickelt.

Welche Ziele haben Sie persönlich und mit dem LHC-Team?

Die restliche Saison möchte ich die Mannschaft auf dem Weg in die 3. Liga verstärken. Für das kommende Jahr sollte der Klassenerhalt das Ziel sein. Wenn wir das geschafft haben und die Mannschaft zusammen bleibt, können wir uns in der 3. Liga etablieren.

Wer könnte dem LHC Cottbus im Rennen um die Meisterschaft noch gefährlich werden?

Die beiden Verfolger Loitz und Bad Doberan könnten uns noch ärgern.

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Erstellt am: 03. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 03. Februar 2012, 03:20 Uhr
Autor: pm/tus

pm/tus

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