05. Mai 2009, 09:24 Uhr

Kerkwitz und Grabko wollen über Umsiedlung reden

Spree-Neiße Bewohner der von Abbaggerung bedrohten Dörfer Grabko und Kerkwitz (Spree-Neiße) sind an frühen Gesprächen mit dem Energiekonzern Vattenfall interessiert. Zugleich wollen die Einwohner schnellstmöglich eine Bestandsaufnahme aller Werte im Ort, um sich gegen mögliche Bergbauschäden zu versichern.

Der Kohlebagger soll sich ab 2028 Richtung Jänschwalde-Nord bewegen. Damit sind rund 900 Einwohner in den Dörfern Kerkwitz, Atterwasch und Grabko von einer Umsiedlung bedroht.
Der Kohlebagger soll sich ab 2028 Richtung Jänschwalde-Nord bewegen. Damit sind rund 900 Einwohner in den Dörfern Kerkwitz, Atterwasch und Grabko von einer Umsiedlung bedroht. Foto: dpa


Dies habe eine Umfrage am vergangenen Wochenende in beiden Dörfern ergeben, heißt es von den Ortsbeiräten.

In Grabko hätten rund 70 Prozent der Einwohner an der Umfrage teilgenommen, in Kerkwitz 62 von 400. Für Kerkwitz, Atterwasch und Grabko hat Vattenfall im Dezember die Planungsunterlagen für das Tagebaufeld Jänschwalde Nord eingereicht. Darin ist die Abbaggerung der Dörfer bis 2041 vorgesehen.
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Erstellt am: 05. Mai 2009, 09:24 Uhr
Geändert am: 05. Mai 2009, 09:28 Uhr
Autor: dpr

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