08. Februar 2012, 00:00 Uhr
Für eine Sache brennen
Guben
„Windhund“ Eckel haben sie ihn genannt – und das wegen seiner schlanken Gestalt, seiner Schnelligkeit und großer Ausdauer. Beim „Wunder von Bern“ war Horst Eckel mit 22 Jahren der Jüngste.
Heute ist er einer der letzten drei lebenden Fußballlegenden, die den Sieg im Jahr 1954 bei der Fußball-Weltmeisterschaft holten. Kleine Wunder oder glückliche Zufälle gibt es immer wieder. Zum Beispiel, dass die Neißestadt Guben auch in Kaiserslautern bei der großen Geburtstagsfeier des „Bern-Helden“ vertreten ist. Mehr noch sie sorgt für das Programm. Fit wie ein Turnschuh nimmt es Eckel entgegen. So eine Sportbegeisterung könnte sich manch 23-Jähriger wünschen. Während es ihm „wehtat“, wie er sagt, vor zwei Jahren mit dem Kicken aufzuhören, bleibt manch einer dem Fußballverein gerade mal ein paar Jahre treu. So eine entfachte Leidenschaft, die ein Leben lang anhält, wünsche ich jedem. Denn dann ist das Leben doch erst richtig lebenswert – wenn man für eine Sache brennt.
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